20. August 2016

WFG Vulkaneifel baut Kontakte zur Hochschule Trier weiter aus

Mit innovativen Wegen Fachkräftesicherung für klein- und mittelständische Unternehmen in der Vulkaneifel steigern

“In der Eifel bleiben oder doch lieber in die Großstadt gehen?” – diese Frage stellt sich jungen Menschen immer dann, wenn der Schulabschluss in der Tasche ist und es darum geht, sich um eine Ausbildung oder einen Studienplatz zu bewerben.
Gerade wenn der Weg in Richtung Studium geht, zieht es viele junge Menschen zwangsläufig in die Stadt. Dabei muss jedoch der junge Mensch der ländlichen Region und damit dem Landkreis Vulkaneifel nicht unbedingt verloren gehen. Dass es auch anders gehen kann, zeigt eine Vielzahl von dualen Studienplätzen in Unternehmen im Landkreis Vulkaneifel. Dabei ist das Zusammenspiel von Hochschule und Wirtschaft kooperativ angelegt, so dass alle Seiten, Studierender, Unternehmen und Hochschule davon profitieren und einen Mehrwert erhalten. Ein Großteil dieser dualen Studienplätze ist an der Hochschule in Trier angesiedelt. Bereits seit Jahren gibt es eine Kooperation zwischen der Wirtschaftsförderungsgesellschaft des Landkreises Vulkaneifel und der Hochschule Trier: Studentenexkursionen in heimische Betriebe, der Besuch von Firmenkontaktmessen an den Hochschulen sowie das Karriereportal Vulkaneifel werden mit Erfolg eingesetzt. Durch diese gemeinsamen Veranstaltungen bekommt der akademische Nachwuchs die Gelegenheit, sich vor Ort in den Betrieben oder bei Fachleuten aus der Praxis über die Arbeitsfelder sowie Einstiegs- und Karrierechancen in den Betrieben im Landkreis Vulkaneifel zu informieren. “Das Engagement der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Vulkaneifel ist für die Region Trier aus Sicht der Hochschule beispielgebend” so Prof. Dr. Ing. Karl Hofmann-von Kap-herr vom Fachbereich Maschinenbau der Hochschule Trier.

Bei einem Dialogtreffen vor einigen Tagen in der Kreisverwaltung Vulkaneifel wurde schnell klar, dass beiden Seiten an einem weiteren Ausbau der Kooperation und einer noch intensiveren Zusammenarbeit gelegen ist. “Hochschulkompetenz in nächster Nähe, ein hohes Potenzial an jungen, dynamischen Studenten mit Eifeler Wurzeln – beides trifft an der Hochschule Trier zusammen. Damit wollen wir den Eifelraum und die Zukunftsfähigkeit der klein- und mittelständischen Unternehmen weiter unterstützen”, brachte es Prof. Dr.-Ing. Peter König für den Fachbereich Maschinenbau und Fahrzeugtechnik auf den Punkt. “Im Landkreis Vulkaneifel sind zahlreiche weltweit agierende Firmen angesiedelt, die hochqualifizierte Arbeitsplätze, gerade auch für Akademiker aus den Fachbereichen Maschinenbau und Technik, anzubieten haben. Unser gemeinsames Ziel muss es sein, den Fachkräftenachwuchs für unsere Region, für den Landkreis Vulkaneifel, zukünftig sicherzustellen”, so Landrat Thiel zum Abschluss des Dialogtreffens.

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v.l.n.r: Alfred Bauer, Geschäftsführer der WFG Vulkaneifel, Prof. Dr.-Ing. Peter König,
Landrat Heinz-Peter Thiel, Aaron Maximilian Braun (IHK Trier), Prof. Dr.-Ing. Karl Hofmann-von Kap-herr

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