19. November 2015

Informatiker macht jetzt Käse

„Made in Ostbelgien“ zu Gast bei der Fromagerie „Le Valèt“: ostbelgischer Käse aus regionaler Bio-Milch

Eupen/Weismes – Bei der bereits fünften Betriebsbesichtigung im Rahmen der „Made-in-Ostbelgien“-Initiative (MiO) warfen rund 25 MiO-Produzenten, Partner- und Tourismusbetriebe einen Blick in die ostbelgische Käserei „Le Valèt“ in Weismes.

Seit Anfang des Jahres bereichert der Käse von Andreas Keul die Produktpalette von MiO. Ziel der Veranstaltungsreihe ist, gegenseitig einen Blick in die Produktionsstätten und -prozesse der ostbelgischen Lebensmittel zu werfen und so den Produkten ein „Gesicht zu geben“. Auch das Netzwerken, der Austausch sowie die Stimulierung der Zusammenarbeit zwischen Produzenten, Einzelhandel, Tourismus und dem belgischen Hotel- und Gaststättenverband Horeca stehen dabei im Vordergrund.

Die fünfte Betriebsbesichtigung im Rahmen der „Made-in-Ostbelgien“-Initiative führte die Teilnehmer in die Fromagerie von Andreas Keul: Der Informatiker hat vor einem Jahr erfolgreich zum Käsehersteller umgesattelt. Foto: WFG Ostbelgien/pp/Agentur ProfiPress

Die fünfte Betriebsbesichtigung im Rahmen der „Made-in-Ostbelgien“-Initiative führte die Teilnehmer in die Fromagerie von Andreas Keul: Der Informatiker hat vor einem Jahr erfolgreich zum Käsehersteller umgesattelt. Foto: WFG Ostbelgien/pp/Agentur ProfiPress

Die Idee, in Ostbelgien Käse herzustellen, ist dem gelernten Informatiker Andreas Keul bei mehreren Aufenthalten als Senner im Schweizer Wallis gekommen. Nachdem er die erforderliche Ausbildung absolviert hatte, begann der Jungunternehmer im Oktober 2014 mit der Käseproduktion in einer ehemaligen Metzgerei in Weismes. „Das Rezept habe ich aus der Schweiz mitgebracht und an die ostbelgischen Bedürfnisse angepasst“, so Keul.

Der Käse, der seit Dezember vergangenen Jahres als Bio-Produkt zertifiziert ist, ist ein Halbhartkäse aus Biorohmilch von der Kuh. Die Milch holt Andreas Keul mehrmals pro Woche morgens direkt bei einem Landwirt im fünf Kilometer entfernten Weywertz ab. „Die Zusammenarbeit mit einem Landwirt aus der Region sorgt für Frische, kurze Transportwege und schont somit die Umwelt“, fasst Keul seine Philosophie zusammen. Er mischt seinem Käse Fermente bei, die auch für den Herver Käse genutzt werden. „ Es ist eine Art Hybrid zwischen Herver Käse und Schweizer Raclette-Käse“, so Keul schmunzelnd.

pp/Agentur ProfiPress

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