13. September 2021

Der Kreis Düren als neues RWP-Fördergebiet

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Düren. Ab dem 1.1.2022 ist der Kreis Düren bis auf wenige Ausnahmen neues D-Fördergebiet des Regionalen Wirtschaftsförderungsprogramms (RWP). „Unsere jahrelange Arbeit hat nun ihre Wirkung gezeigt und wir können einen wichtigen Schritt im Strukturwandel verzeichnen“, freut sich Thomas Hissel, 1. Beigeordneter und Geschäftsführer der städtischen Wirtschaftsförderung WIN.DN GmbH.

Das Regionale Wirtschaftsförderungsprogramm (RWP) des Landes Nordrhein-Westfalen umfasst Förderangebote sowohl für die gewerbliche Wirtschaft als auch für Vorhaben im Bereich der wirtschaftsnahen Infrastruktur. Finanziert wird es aus der Bund/Länder-Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW), Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes NRW.

Der beschleunigte Ausstieg aus der Braunkohleverstromung löst für das Rheinische Revier innerhalb weniger Jahre einen tiefgreifenden Strukturwandel aus. Mit diesem sind große Herausforderungen, aber auch durchaus Chancen verbunden. Insbesondere gilt dies für das Kernrevier. Dieses besteht aus 20 Tagebauanrainern, darunter auch die Stadt Düren, und Kraftwerksstandorten, in denen circa 75 Prozent der direkt in Bergbaubetrieben Beschäftigte leben, wo massiver Kaufkraftverlust droht und ein großer Anteil der Zulieferer, Dienstleister und Handwerker ansässig ist. Daher wird der Strukturwandel insbesondere im Kernrevier zu einem erheblichen Verlust von Arbeitsplätzen und Wertschöpfung führen, und vor allem hier muss Strukturhilfe ansetzen.

Ein ganz zentrales Anliegen der Anrainerkommunen ist es mit Blick auf den Strukturwandel, die Ansiedlung von Unternehmen im Kernrevier zu ermöglichen und damit die Entstehung von sicheren, zukunftsfesten und guten Arbeitsplätzen zu befördern. Eine Wichtige Voraussetzung hierfür ist die Verfügbarkeit von geeigneten Flächen, die in der Regionalplanung dargestellt werden müssen.

Eine weitere Voraussetzung für die Ansiedlung solcher Unternehmen ist die Möglichkeit, deren Investitionen zu fördern. Diese Entwicklungen sind zwingend notwendig, um durch angedachte Innovationsprojekte viele wichtige Arbeitsplätze und eine entsprechende Wertschöpfung nachhaltig sichern zu können. Es werden zum einen Projekte mit kurzfristig angedachten Arbeitsplätzen zu Beginn entstehen, es soll jedoch hauptsächlich eine mittel- bis langfristige Beschäftigungswirkung durch innovative Vorhaben sichergestellt werden.

„Diese Ziele können wir durch die Einstufung der Stadt Düren als Fördergebiet im RWP nun noch gezielter verfolgen. Wir freuen uns, wenn das Programm in den nächsten Jahren vielfältig und an den Stellen, an denen es benötigt wird, genutzt werden kann,“ sagt Winfried Kranz-Pitre, Geschäftsführer der WIN.DN GmbH.

Weitere Informationen zum RWP finden Sie hier: https://www.wirtschaft.nrw/das-regionale-wirtschaftsfoerderungsprogramm-rwp?fbclid=IwAR2uOFGiwmHZq19MicD4XntBJ7iB2wq8pwPA-pkK1mTK2g_2VPE-N3xdoLo

 

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