27. November 2018

Familien leben gerne im Kreis Düren

©Foto: Kreis Düren

Kreis Düren. 96 Prozent aller Familien leben gerne im Kreis Düren. Das ergab eine repräsentative Umfrage, die der Kreis Düren in Auftrag gegeben hat. Die Ergebnisse wurden heute (26.11.) vorgestellt. “Wir sind auf einem guten Weg”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn.

Es sei wichtig, die Bedürfnisse der Menschen zu kennen, um zielgerichtet planen und arbeiten zu können, betonte der Landrat. Die Befragung fand zwischen April und Mai dieses Jahres statt und hatten einen “enorm guten Rücklauf”, wie Wolfgang Spelthahn sagte. Von knapp 3000 verschickten Fragebögen kamen 44,9 Prozent (1348) zurück, obwohl es einiges an Aufwand bedurfte, die Bögen auszufüllen. Damit hat die Umfrage, die sich an Familien mit mindestens einem Kind unter sieben Jahren richtete, repräsentativen Charakter.

Gefragt wurde nicht nur nach der Lebensqualität vor Ort und in den Familien, sondern auch nach der Nutzung präventiver Angebote, Kinderbetreuung und zur Familienstruktur.

Was sind die Gründe für die hohe Zufriedenheit mit der Lebensqualität? Die Befragten beurteilten Bereiche wie Kinderbetreuung in den Orten, ausreichende Grün- und Spielflächen, das Angebot an Schulen oder die Anbindung an den Arbeitsplatz mit hohen Zustimmungswerten, wie Diplom-Soziologin Annett Schultz von der beauftragten Faktor Familie GmbH sagte.

Untersucht wurde auch die Inanspruchnahme vorbeugender Angebote des Kreises Düren. Die repräsentative Umfrage ergab, dass bestimmte Offerten wie das Schnullercafé, Sprechstunden für frühe Hilfen oder Säuglingspflegekurse weniger bekannt sind als Geburtsvorbereitungskurse, Babyschwimmen oder Eltern-Kind-Kurse.

Stellten die Ergebnisse der Familienbefragung vor: Landrat Wolfgang Spelthahn, Doris Peitz, Elke Ricken-Melchert, (beide Kreis Düren) und Annett Schultz, die die Umfrage fachlich begleitete (von links). Foto: Kreis Düren

“Wir werden uns mit diesen Punkten beschäftigen”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Es sei schade, wenn kompetente und zielführende Angebote nicht genügend bekannt seien. Ähnlich äußerte sich Elke Ricken-Melchert. Die Leiterin des Amtes für Demografie, Kinder, Jugend, Familien und Senioren betonte, dass die gute Netzwerkstruktur und die Zusammenarbeit mit den Kommunen weiter verbessert würde.

Sehr bekannt ist dagegen die Regelung des Kreises Düren, Eltern bei den Kita-Beiträgen weitgehend zu entlasten. Etwa drei Viertel der Befragten wussten, dass der Kreis ein zusätzliches beitragsfreies Jahr geboten hat. Mittlerweile müssen Eltern weitgehend gar keine Gebühren mehr entrichten, da der Kreistag im Sommer einstimmig beschlossen hat, allen Familien, die weniger als 120 000 Euro brutto im Jahr verdienen, die Beiträge zu erlassen.

Auch wenn es um die Unterstützung der Erziehung durch Angebote des Kreises Düren geht, fühlt sich eine große Mehrheit gut unterstützt (Zustimmungswerte zwischen 55 und 66 Prozent).

Die Befragung richtete sich an alle Familien im Kreis Düren. Ausgenommen war die Stadt Düren, weil die ein eigenes Jugendamt unterhält. Um zu ergründen, welche Bedürfnisse Jugendliche im Alter von 14 bis 17 Jahren haben, hat der Kreis Düren in diesem Sommer zudem eine Jugendbefragung in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse werden demnächst detailliert vorgestellt. Erste Auswertungen zeigen aber bereits, dass auch in dieser Zielgruppe eine hohe Zufriedenheit mit Blick auf die Lebensqualität besteht: 89 Prozent gaben in der Online-Umfrage an, sie lebten gerne im Kreis Düren.

“Für uns ist es eine Daueraufgabe, die Lebensbedingungen von Familien weiter zu entwickeln”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. Der Kreis verfolgt seit 2012 im Rahmen der Initiative “Gut aufwachsen im Kreis Düren” das Ziel, mit präventiven passgenauen Angeboten gute Rahmenbedingungen zu schaffen.

 

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Ingo Latotzki

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