12. Juli 2018

„Die Nordschleife sollte jeder Radfan erlebt haben“ – Ex-Radprofi Marcel Wüst bei eBike am Ring

©Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer

Am letzten Juli-Wochenende erobern im Rahmen von eBike am Ring motorunterstützte Fahrräder den Nürburgring. Höhepunkt: eine Gratis-Runde auf der legendären Nordschleife. Sich auf dem anspruchsvollen Kurs ein bisschen Antriebs-Unterstützung zu holen, ist völlig in Ordnung, findet der ehemalige Sprinter Marcel Wüst, der als Fahrradbotschafter vor Ort sein wird.

Am 28. und 29. Juli mischen sich im Zuge von eBike am Ring auch E-Bikefahrer und solche, die es vielleicht werden möchten, unter das Radrennsport-Publikum von Rad am Ring. Highlight des neuen Event-Bestandteils wird die Möglichkeit sein, kostenlos eine Runde auf der Nordschleife zu drehen. Einer, der dort selbst schon unterwegs war, ist Marcel Wüst, ehemaliger Radprofi und zehnfacher Etappensieger bei den großen Landesrundfahrten im Radsport. Er wird als Fahrradbotschafter für den Radtourismus in Rheinland-Pfalz vor Ort sein und ist begeistert von der Nordschleife: „Es ist einfach alles toll: der Mythos im Motor- und Radrennsport, der über der Strecke liegt, der Gedanke daran, dass dort die erste Rad-WM stattfand, dass auf dem gleichen Kurs, auf dem man selbst fährt, Rudi Altig 1966 Weltmeister wurde – und natürlich ist der Asphalt auch vom Feinsten.“

Dieser weltweit einmaligen, über 20-Kilometer-langen Rennstrecke mit Auf und Abs über 580 Höhenmeter und 73 Kurvenpassagen vergab Formel 1-Legende Sir Jackie Steward in seiner aktiven Zeit respektvoll den Beinamen „Grüne Hölle“. Für Radfahrer haben es vor allem der steile Anstieg hinauf zum Streckenabschnitt „Hohe Acht“ und der anschließend weiterhin wellige Kurs in sich. Er erlaubt Radfahrern quasi nie, die Beine hängen zu lassen. Um den Mythos Nürburgring aber auch weniger trainierten oder in die Jahre gekommenen Radfans sowie Begleitpersonen und Supportern der Rad-am-Ring-Wettkämpfer erlebbar zu machen, können sie am Samstagvormittag mit eigenem oder Test-E-Bike gratis ihre Runden auf dem legendären Kurs drehen. Vielleicht sogar in Begleitung von Marcel Wüst, der sagt: „Sich auf einer solchen Strecke etwas Unterstützung durch einen Elektromotor zu holen, ist völlig legitim. Hauptsache, die Leute fahren Fahrrad. Und wenn jemand danach vom E-Bike steigt und sagt: ,Das war geil, gleich nochmal.‘ Dann ist doch alles erreicht.

Um den ehemaligen Sprinter einzuholen, müssen sich aber sogar E-Biker anstrengen: Wüsts Geschwindigkeitsrekord in der Abfahrt Fuchsröhre liegt bei 98 km/h – ohne Motor. Vielleicht hilft es aber, sich im Zuge eines der vielen Workshops perfekt aufs E-Bike setzen zu lassen oder seine Fahrkenntnisse innerhalb der bei eBike am Ring angebotenen Fahrtechnik-Trainings aufzupolieren. Und das sind nur zwei von vielen attraktiven Angeboten von eBike am Ring.

Ex-Profi Marcel Wüst tauscht am Nürburgring den Straßenrenner mit einem E-Bike (Bild: Fotostudio Röder-Moldenhauer)

Über eBike am Ring

eBike am Ring ist eine neue Veranstaltung für touristisch orientierte E-Biker und Menschen, die sich für das Thema E-Bike interessieren. Mit speziell abgestimmten Angeboten und einem Mix aus Information und Unterhaltung, soll der Nürburgring für eine Zielgruppe erlebbar gemacht werden, für die nicht der Wettbewerb im Mittelpunkt steht, sondern das Erlebnis Natur. Zu den Highlights von eBike am Ring gehören kostenloses Fahren auf dem Nürburgring, Fahrtechniktrainings, verschiedene Tourenangebote auf Asphalt und im Gelände, die Möglichkeit, Gratis-Testräder Probe zu fahren und ein E-Bike-spezifisches Seminarangebot von Sitzposition bis neueste Entwicklungen auf diesem Gebiet.

 

 

 

 

 

 

 

 

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