28. April 2016

Ausbau der Kreisstraße in Gondorf – Bauzeit zwei Jahre, Kosten drei Millionen Euro

Als Gemeinschaftsmaßnahme mit der Ortsgemeinde Gondorf, den Verbandsgemeindewerken Bitburger Land, den Versorgungsträgern RWE, Telekom und Bürger-Versorgungsgesellschaft hat der Ausbau der Kreisstraße 43 in der Ortslage Gondorf begonnen. Das Motto des Gondorfer Karnevals „Gunnaf Daje“ passe sehr gut zu den anlaufenden Baumaßnahmen sagte Richard Quintus, 1. Beigeordneter der Ortsgemeinde Gondorf, schmunzelnd.

Im Zuge des Straßenbaus wird die vorhandene Kanalisation und Wasserleitung durch die Verbandsgemeindewerke komplett erneuert. Das Projekt bietet der Bürger-Versorgungsgesellschaft Gondorf die Möglichkeit, ihr Nahwärmenetz im offen gelegten Bereich zu erweitern und zu komplettieren.  In Trägerschaft der Ortsgemeinde Gondorf erfolgen die Herstellung des Gehwegs und umfangreiche Maßnahmen zur Regelung der Außengebietsentwässerung.

„Dies ist der erste Spatenstich an einer Kreisstraße seid ich Landrat bin. Dieser steht somit auch stellvertretend für die Vielzahl der bereits umgesetzten gemeindlichen Ausbaumaßnahmen in Ortslagen im Eifelkreis. Seit 1998 bis heute wurden über 80 Gemeinschaftsmaßnahmen an Kreisstraßen realisiert“, erläuterte Landrat Dr. Streit. Ministerialrat Gerhard Hameling vom Mainzer Wirtschaftsministerium wies darauf hin, dass das Land 55 Mio. Euro jährlich an Fördermittel für den Straßenbau im Land zur Verfügung stelle. Es sei wichtig, die ländlichen Räume zu unterstützen, um Mobilität und Erreichbarkeit sicherzustellen. Denn „in der Regel gewinnt bei den Gemeinschaftsmaßnahmen auch die Gestaltung des Umfeldes im privaten Bereich, sodass nach dem Ausbau eine wesentliche Verbesserung des gesamten Ortsbildes festzustellen ist“, sagte Hameling.

Der erste Bauabschnitt soll dieses Jahr vollendet werden, 2017 folgen weitere drei Abschnitte. Zunächst geht es um den Abschnitt zwischen der Einmündung Neustraße und Kyllstraße, der voraussichtlich bis Ende Dezember für den Verkehr gesperrt wird. Da mehrere Akteure am Ausbau beteiligt sind, werden die Kosten geteilt. Der Kreis übernimmt 957 000 Euro, die VG-Werke 1,56 Millionen Euro, Ortsgemeinde und Bürgerversorgungsgesellschaft tragen 527 000 Euro, die beiden Unternehmen 25 000 Euro. Zudem gibt es Zuschüsse vom Land in Höhe von insgesamt 955 900 Euro.

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