24. April 2015

Freigelegter Lavastrom in Dohm-Lammersdorf/Vulkaneifel bereichert das Dorfbild

In mühevoller Kleinarbeit haben Bürger des Ortes den Lavastrom unterhalb der Kirche wieder freigelegt. Der Natur- und Geopark Vulkaneifel versteht sich als Partner der Ortsgemeinden und hat die Maßnahme gefördert.

Für Ortsbürgermeister Wolfgang Schüssler war es eine Herzensangelegenheit, den verschütteten Lavastrom zumindest in Teilbereichen wieder sichtbar zu machen. In der Geschäftsstelle des Natur- und Geoparks Vulkaneifel fand er mit diesem Wunsch Gehör und Unterstützung, denn das Aufzeigen von erdgeschichtlichen Zeugnissen steht ganz oben in der Aufgabenliste des Natur- und Geoparks Vulkaneifel. Geologie, insbesondere der Vulkanismus, hat hier einen Formenschatz hinterlassen, der nicht nur wissenschaftliches Interesse erzeugt, sondern auch ein ganz wichtiges touristisches Attraktionskriterium ist. „Geotourismus müssen wir noch stärker als Alleinstellungsmerkmal für die Region nutzen und uns damit von anderen Mittelgebirgsregionen abheben“, so Dr. Andreas Schüller, Geschäftsführer des Natur- und Geoparks Vulkaneifel.
„Ganz wichtig ist aber auch, dass sich die örtliche Bevölkerung mit der heimischen Erdgeschichte und dem Entstehen der Landschaft beschäftigt, in der man selbst lebt“. Das Engagement für die erdgeschichtlichen Bildungen vor der eigenen Haustür ist in Dohm-Lammersdorf auf fruchtbaren Boden gestoßen. Der Natur- und Geopark hat die Freilegungsarbeiten mit der Gewährung eines finanziellen Zuschusses unterstützt und gewürdigt.

Print Friendly, PDF & Email



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Kategorien

Autor(in)

Klaus Schäfer
Impressum:
Eifel Tourismus GmbH
Kalvarienbergstraße 1
D – 54595 Prüm
Geschäftsführer: Klaus Schäfer
Wittlich HRB 32284, Gerichtsstand ist Wittlich



Die Erstellung der Inhalte dieser Webseite wird gefördert im Rahmen des LEADER-Projektes „Einführung der Marke Eifel – Aufbau und Einführung der Markenkommunikation zur Standortmarke Eifel“ durch:

Europäischer Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER):
Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete unter Beteiligung der Länder Nordrhein-Westfalen und Rheinland Pfalz