1. Dezember 2014

Unser Dorf hat Zukunft

Innenminister Roger Lewentz hat die 24 Siegergemeinden im diesjährigen Landeswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ in der Fruchthalle in Kaiserslautern vor rund 800 Teilnehmern geehrt. „Die Dörfer die heute hier ausgezeichnet werden, können mit Zuversicht in die Zukunft schauen. Ihnen wurde von drei unabhängigen Jurys auf Kreis-, Gebiets- und Landesebene bestätigt, dass sie in den vergangenen Jahren hervorragendes geleistet haben und sich somit eine gute Zukunftsperspektive gesichert haben“, sagte Lewentz am Freitag. Die Aktivitäten der Dorferneuerung seien hier von Anfang an spürbar gewesen und die Gemeinden hätten sich intensiv mit aktuellen Themenfeldern wie beispielsweise den demografischen Veränderungen und der Belebung der Ortskerne beschäftigt. „Die Konzepte der Gemeinden waren schon früh auf die Innenentwicklung und somit auf die die Stärkung der Ortskerne ausgerichtet. Die Bürgerinnen und Bürger wurden im Sinne einer aktiven Beteiligung frühzeitig in den Dorfentwicklungsprozess eingebunden“, betonte der Minister.

Aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm hat in der Hauptklasse die Ortsgemeinde Meckel Gold gewonnen, Silber ging an die Ortsgemeinde Dasburg. Bei der Gesamtbewertung im Rahmen des Landesentscheids 2014 wurden folgende Aspekte beurteilt: „Entwicklungskonzepte und wirtschaftliche Initiativen“, „Bürgerschaftliches Engagement, soziale und kulturelle Aktivitäten“, „Baugestaltung und -entwicklung“, „Grüngestaltung/Das Dorf in der Landschaft“ „Gesamtbeurteilung“.
„Alle Gemeinden, die sich für den Landesentscheid qualifiziert hatten, dürfen sich als Sieger fühlen, unabhängig von der Platzierung“, sagte der Minister in seiner Ansprache. Allen Teilnehmergemeinden wurde außerordentlich hohes Maß an bürgerschaftlichem Engagement attestiert. Alle Gemeinden sind Dorferneuerungsgemeinden, einige Schwerpunktgemeinden in der Dorferneuerung und haben so gut wie keine baulichen Leerstände in ihren Ortskernen zu verzeichnen“, sagte der Minister. „Mein besonderer Dank geht an die Damen und Herren der beiden Landesjurys. Sie haben die schwierige Aufgabe der Auswahl hervorragend gemeistert“, so Lewentz weiter.

Am diesjährigen Landeswettbewerb hatten sich insgesamt 220 Gemeinden beteiligt. 122 davon starteten in der Hauptklasse und 98 in der Sonderklasse. Für den Wettbewerbsturnus 2014 bis 2016 wurden wiederum die Wettbewerbsrichtlinien neu gefasst und den strukturellen Änderungen und Bedürfnissen angepasst (Informationen dazu auf www.ism.rlp.de. Erstmals für diesen Turnus wurde neben den bisherigen Sonderpreisen für vorbildliche Initiativen und Maßnahmen zur Stärkung der Innenentwicklung auch ein Sonderpreis „Demografiepreis Dorferneuerung“ ausgelobt. Mit diesem Sonderpreis sollen beispielgebende Initiativen und Projekte prämiert werden, die zur Gestaltung des demografischen Wandels beitragen.

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