8. April 2014

Auf Traumpfaden in die Blütenpracht wandern

Premiumwege des Kreises wurden nach dem Winter in Schuss gebracht

KREIS MYK.
Ab jetzt heißt es wieder Wanderschuhe schnüren und raus in die Natur. Denn mit dem Frühjahr startet auch die Wandersaison. Nach den langen und dunklen Wintertagen ist der Frühling mit seinem frischen Grün und den Farben der Frühjahrsblüher besonders wohltuend fürs Gemüt. Mit ihrer erstaunlichen Vielfalt an  Landschafts- und Naturschönheiten bieten sich gerade die „Traumpfade im Rhein-Mosel-Eifel-Land“ und der Streuobstwiesenweg, allesamt Rundwanderwege im Halbtages- und Tagesformat, für frühlingshafte Entdeckungen an.

Alle 26 Traumpfade sowie der Themenweg Streuobstwiesenweg tragen das Wandersiegel für Premiumwege des Deutschen Wanderinstituts. Für den Wanderer bedeutet dies: Er kann sich auf eine gute Infrastruktur, unverlaufbare Markierung und gutes Wegemanagement verlassen. „Die Arbeiten für die neue Wandersaison laufen zurzeit auf Hochtouren“, berichtet Michael Schwippert vom Projektbüro Traumpfade. „Unsere Kommunen sowie Wegemanager Michael Sterr und die 19 ehrenamtlichen Wegepaten sind bereits seit Februar dabei, die Wege in Schuss zu setzen und auch Markierungen zu erneuern sowie Bänke zu streichen.“

Zum aktuellen Stand einzelner Wege, das heißt zu eventuellen Störungen, können sich die Wanderer auf der offiziellen Internetseite der Traumpfade www.traumpfade.info unter dem Menüpunkt „Wegemanagement“ informieren.

Premiumwandern heißt aber auch, dass die Touren aus den schönsten Landschaftserlebnissen der Region regelrecht „komponiert“ wurden und durch Abwechslungsreichtum und Naturerlebnisse vom Feinsten begeistern. Also garantiert stressfreier, unbeschwerter Wanderspaß.

Ein ganz „heißer“ Tipp zur Frühjahrszeit ist der zum Premiumwanderprojekt des Kreises gehörende Streuobstwiesenweg, der in der Verbandsgemeinde Weißenthurm liegt. Die Wanderexperten Ulrike Poller und Wolfgang Todt haben ihn in ihrem Traumpfade-Buch als „ein absolutes Muss während der Obstbaumblüte“ bezeichnet. Der rund neun Kilometer lange Premiumweg, der auch tolle Ausblicke und unterhaltsame Erlebnisstationen aufweist, führt durch die Pracht der Obstbaumwiesen. Auf seiner Frühjahrstour taucht der Wanderer hier in ein Meer aus weißen und rosa Blüten ein – mit der „Vollblüte“ der Kirschbäume ist übrigens in der ersten Aprilhälfte zu rechnen.

„Die Blütenpracht – ob Kirsch-, Apfel- oder auch die spätere Holunderblüte – sollte man sich nicht entgehen lassen“, weiß Michael Schwippert. Ausführliche Infos zum Streuobstwiesenweg hält die Internetseite der Rhein-Mosel-Eifel-Touristik www.remet.de bereit. Für eine entspannte Anreise sollten sich die Wanderer in puncto Parksituation hier ebenfalls vorab kundig machen. Denn, so Schwippert: „Zum Streuobstwiesenweg wurden in Mülheim-Kärlich und Kettig viele neue Parkplätze ausgewiesen.“

Spezielle Frühjahrs-Highlights bieten natürlich auch die fünf an Rhein, sieben an der Mosel und 14 in der Eifel gelegenen Traumpfade. Beim 12,5 Kilometer langen „Rheingoldbogen“ etwa setzen die blühenden Hecken tolle Akzente; auch entlang des „Schwalberstiegs“ (13 Kilometer Länge) bieten Hecken und Felder eine vielfältige Blütenpracht. Und der rund neun Kilometer lange Wacholderweg lockt natürlich mit der Wacholderblüte.

Welchen der insgesamt 27 Premiumwege man für die nächste Tour auch ins Auge fasst: Die unterschiedlichen Längen und Schwierigkeitsgrade der Traumpfade sind ideal für eine individuelle Tourenplanung. Auch die hohen Ansprüche der „Genusswanderer“ an das Mobiliar sind hier umgesetzt worden – mit bequemen Traumliegen und komfortablen „Traumstationen“ für eine stärkende Wandervesper. Und für die Einkehr nach (oder auch während) der erlebnisreichen Tour, die zu jeder Wanderung dazugehört, gibt es die Traumpfade-Gastgeber, die in unmittelbarer Nähe der Premiumwege liegen oder von diesen aus gut zu erreichen sind.

Weitere Informationen zu den Traumpfaden unter www.traumpfade.info

Bild:

Der Streuobstwiesenweg, hier im Bereich des Kettiger Bachs, bietet mit seinen Frühlingsblüten den Wanderern einen optischen Genuss.

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