14. März 2017

Kostenlose Energieberatung

Der Winter neigt sich dem Ende zu und damit auch die Heizsaison. Dies ist aber nicht bei allen Gebäuden der Fall. Bei energetisch optimierten Gebäuden kann die Heizung zum Teil schon im März abgeschaltet oder zumindest gedrosselt werden. Bei älteren Gebäuden, die seit ihrer Erbauung energetisch nicht wesentlich optimiert wurden, dauert die Heizsaison hingegen oft bis Ende Mai und länger. Somit ergeben sich Laufzeiten von über neun Monaten pro Jahr für diese Gebäude.

Es macht Sinn, hier anzusetzen und die Laufzeiten der bestehenden Heizungen zu begrenzen. Möglichkeiten gibt es viele – sei es die Ertüchtigung der Gebäudehülle wie Fenster, Türen, Außenwände, des Daches oder die Optimierung der Heizungsanlage. Es lohnt sich, die Haustechnik einmal genauer „unter die Lupe“ nehmen zu lassen. Viele Heizungen laufen auf Werkseinstellungen und sind in ihrem Heizverhalten nicht optimal auf das Gebäude und dessen Bewohner abgestimmt. Das Einsparpotential beim Jahresenergiebedarf, zwischen optimierter und nicht optimierter Anlage, liegt nicht selten bei 10 Prozent und mehr. Optimierung heißt hier: nicht große Investitionen, sondern Einstellungen an der Anlage, die jeder mit einem bisschen technischen Verständnis selber tätigen kann.

Energieberater Manfred Scheff steht für eine kostenlose Erstberatung zur Verfügung (© Dagmar Berens, Kreismedienzentrum)

Gerade während der Heizzeiten im Frühjahr und Herbst laufen viele Heizungen systembedingt mit schlechtem Wirkungsgrad und es wird viel Heizenergie förmlich „zum Kamin rausgeheizt“. Wer während dieser Heizperioden seine Energiebedarfe mit regenerativen Energien wie z.B. Sonne oder Holz decken kann, der hilft nicht nur, den CO2 Ausstoß zu verringern, sondern kann auch gleichzeitig bares Geld sparen.

Der Staat fördert über verschiedene Programme die Investition in regenerative Heizanlagen mit attraktiven Zuschüssen. Auch die Optimierung der Heizungsanlage wie z.B. der hydraulische Abgleich oder die Investition in hocheffiziente Pumpen wird über hohe Zuschüsse gefördert.

Wer wissen möchte, ob seine Heizanlage Optimierungspotential birgt und ob die Nutzung von regenerativer Energie bei seinem Gebäude sinnvoll sein kann, dem bietet der Kreis Euskirchen über die “Energieagentur Eifel” eine „Initialberatung“ am Objekt zum Nulltarif an. Dieser Termin beinhaltet einen ca. 90-minütigen Gebäude- und Heizungscheck durch einen erfahrenen Gebäudeenergieberater, sowie Empfehlungen zu sinnvollen Sanierungsmaßnahmen und Fördermöglichkeiten. Für Bauherren besteht die Möglichkeit, eine energetische Initialberatung schon bei der Neubauplanung in Anspruch zu nehmen.

Die Beratungen sind neutral, kompetent und kostenfrei. Interessenten vereinbaren einen Termin mit Energieberater Manfred Scheff. Kontaktdaten: Tel. 02251-15/526, per Mail: manfred.scheff@kreis-euskirchen.de.

 

INFO-KASTEN

Im Rahmen der Vortragsreihe „Sanierungstreff Kreis Euskirchen“ findet am Dienstag, 28.03., um 19 Uhr in der VHS in Euskirchen, Altes Rathaus, Baumstr. 2, der Vortrag: „Energetische Einsparpotentiale bei Neubau und Sanierung“ statt. Der Vortrag ist kostenfrei. Anmeldungen über die VHS Kreis Euskirchen Tel: 02251-650740

 

 

 

 

 

Kontakt:

Wolfgang Andres
Pressesprecher der
Kreisverwaltung Euskirchen
Stabsstelle 12 – Landratsbüro und Öffentlichkeitsarbeit

Jülicher Ring 32
Büro A334
53879 Euskirchen

Tel.: 02251-15 303
Fax: 02251-15 392

Mail: wolfgang.andres@kreis-euskirchen.de

 

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Autor(in)

Klaus Schäfer
Impressum:
Zukunftsinitiative Eifel
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D – 54595 Prüm