22. Mai 2015

Club der toten Eifeldichter

Lit.Eifel-Abend der besonderen Art: „Club der toten Dichter“ am Donnerstag, 28. Mai, ab 19 Uhr im LVR-Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Straße in Euskirchen-Kuchenheim – Katia Franke, Ralf Kramp und Manni Lang widmen sich verstorbenen Eifelpoeten

Eifel/Euskirchen – Willkommen im „Club der toten Dichter“: WDR-Moderatorin Katia Franke und die Autoren Ralf Kramp und Manfred Lang geben längst verblichenen Eifelpoeten Mimik, Gestik und Stimme. Eine Lit.Eifel-Veranstaltung der besonderen Art am Donnerstag, 28. Mai, ab 19 Uhr im Rheinischen Industriemuseum, Tuchfabrik Müller, Carl-Koenen-Straße in Euskirchen-Kuchenheim. Die Veranstaltung findet statt in Kooperation mit dem Verein Freunde und Förderer des LVR-Industriemuseums Euskirchen.

Zu Wort kommen unter anderem Clara Viebig, Maria Homscheid, Nanny Lambrecht, Theodor Seidenfaden, Jakob Kneip, Ludwig Mathar, Peter Kremer und Peter Zirbes, aber auch Alfred Andersch, Heinrich Böll, Johanna von Schopenhauer und Ernest Hemingway, die über die Eifel nachgedacht und geschrieben haben.

Ralf Kramp (v.r.), Katia Franke und Manni Lang lesen im Rahmen der Lit.Eifel zum Thema „Tote Eifeldichter“. Archivfoto: Alice Gempfer/pp/ProfiPress

Ralf Kramp (v.r.), Katia Franke und Manni Lang lesen im Rahmen der Lit.Eifel zum Thema „Tote Eifeldichter“. Archivfoto: Alice Gempfer/pp/ProfiPress

Katia Franke wurde als Kind einer deutschbrasilianischen Mutter und eines sudetendeutschen Vaters mit ihrer Zwillingsschwester 1963 in Köln geboren. Seit 1989 arbeitet sie hauptberuflich als Sprecherin und Moderatorin, unter anderem bei WDR 4 und dem Deutschlandfunk. Katia Franke lebt heute mit ihren beiden Töchtern in der Eifel.

Ralf Kramp, geboren 1963 in Euskirchen, machte nach dem Abitur eine Lehre zum Maler und Lackierer. Später machte er sich als Karikaturist selbständig. Seinen ersten Krimi veröffentlichte er 1996, seither publiziert er regelmäßig neue Krimis im seit 2002 von ihm geführten KBV-Verlag. Zusammen mit seiner Frau Monika lebt er in der Vulkaneifel und leitet das Kriminalhaus in Hillesheim, in dem sich auch das Deutsche Krimi-Archiv mit rund 30.000 Bänden befindet, die größte zusammenhängende Sammlung deutschsprachiger Kriminalliteratur.

Der Redakteur, Autor, Nebenerwerbslandwirt und Diakon Manfred „Manni“ Lang wurde 1959 in Mechernich-Bleibuir geboren. Er ist verheiratet und hat drei erwachsene Kinder. Manni Lang schreibt nicht nur Eifelkrimis, sondern hat sich auch als Mundartautor einen Namen gemacht. Zwölf Bücher aus seiner Feder wurden veröffentlicht, zuletzt „Dörpsgeschichten“. Im KBV-Verlag erschien auch seine gemeinsam mit Ralf Kramp herausgegebene mehr als tausendseitige „Abendgrauen“-Trilogie mit Geschichten von der „Schattenseite“ der Eifelliteratur.

Der Eintritt zur Lit.Eifel-Veranstaltung „Club der toten Eifeldichter“ kostet zwölf, für Mitglieder des Fördervereins zehn und ermäßigt sechs Euro. Alle Lit.Eifel-Termine und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

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