WIR. LEBEN. EIFEL.
WIR. LEBEN. EIFEL.
Menu
© Privat
17. April 2018

Stefan Aust derzeit in aller Munde

„Die Welt“-Herausgeber gefragter Interview-Partner zum Jahrestag des Dutschke-Attentats – Lit.Eifel-Lesung des renommierten Journalisten am Montag, 23. April, 19.30 Uhr, im Hermann-Josef-Kolleg, Hermann-Josef-Straße 4, 53925 Kall-Steinfeld

Kall-Steinfeld – Der renommierte Journalist und Autor Stefan Aust ist momentan ein äußerst gefragter Interview-Partner. Zum 50. Jahrestag des Attentats auf Rudi Dutschke gab er in der vergangenen Woche zahlreichen Medien Auskunft, darüber hinaus nahm er auch an Gesprächen im Rahmen von Lesungen aus Gretchen Dutschkes Buch teil.

Am Montag, 23. April, 19.30 Uhr, ist Aust bei der Lit.Eifel zu Gast. Der Autor liest in der Aula des Hermann-Josef-Kolleg aus seinem Werk „Der Baader-Meinhof-Komplex“ – eine fast 1000 Seiten umfassende erweiterte Neuauflage, in der er eine Fülle neuer Fakten präsentiert. Neben neuem Fotomaterial wertete der Journalist eine Vielzahl neu aufgefundener und erst jetzt freigegebener Ermittlungsakten sowie private Aufzeichnungen und Aussagen von Zeitzeugen aus.

Aust war 14 Jahre Chefredakteur des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“, Gründer von „Spiegel TV“ und ist seit 2014 Herausgeber der Tageszeitung „Die Welt“.

Bei dem Werk „Der Baader-Meinhof-Komplex“ handelt es sich um ein Protokoll, eine Chronik der Ereignisse von Juni 1967, als der Student Benno Ohnesorg von einem Polizisten erschossen wurde, bis zum „Deutschen Herbst“ 1977, als der Arbeitgeberpräsident Hanns Martin Schleyer entführt und ermordet wurde, die Lufthansa-Maschine „Landshut“ samt Passagieren und Besatzung entführt und befreit wurden und sich RAF-Mitglieder im Hochsicherheitstrakt von Stammheim das Leben nahmen.

Der 1946 in Stade geborene Journalist erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Adolf-Grimme-Preis in Silber für „Spiegel TV“, die Goldene Feder und die Goldene Kamera. „Der Baader-Meinhof-Komplex“ wurde 2008 verfilmt. Rund 2,5 Millionen Kinozuschauer zählte der für einen Oscar nominierte Streifen.

Der Eintritt zur Lesung kostet zwölf, ermäßigt sechs Euro. Weitere Informationen und Vorverkaufsstellen gibt es im Internet unter www.lit-eifel.de.

pp/Agentur ProfiPress

Kategorien:
Kultur

Als PDF speichern
Print Friendly, PDF & Email
Seite Teilen Über:


Autor(in): Klaus Schäfer
Kommentare einblenden Kommentare ausblenden

Keine Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert


Weitere Beiträge