20. März 2015

Im Kloster waren Druckkünstler am Werk

Workshop mit Professor Dohmen stieß in Steinfeld auf internationales Interesse

Kall-Steinfeld – Als Ort für Spiritualität und Kunst versteht sich das Kloster Steinfeld. In der angeschlossenen Akademie wurden in einem einwöchigen „Collagrafie“-Workshop spannende Drucktechniken mit Professor Walter Dohmen aus Langerwehe vermittelt.

Im Keller des hinteren Klostertraktes – dort, wo die Akademie ansässig ist – stehen zwei Pressen mit einer professionellen Werkstatt und weiteren Räumen bereit. „Die Rahmenbedingungen sind wirklich bestens. Hier lässt es sich gut arbeiten“, lobte Dohmen, ein Experte auf dem Gebiet selten gewordener Drucktechniken, der jahrelang im In- und Ausland als Lehrkraft tätig war. „Der Wert der Druckerzeugnisse ist in den vergangenen Jahrzehnten deutlich gesunken. Schnellere Druckverfahren mit deutlich größeren Auflagen haben diese Art des Druckens inzwischen fast vollständig verdrängt“, erklärte Dohmen, seit 2008 als Kursleiter an der Akademie.

Der Professor in Aktion: Walter Dohmen führte die Teilnehmer eines Workshops in der Akademie des Klosters Steinfeld in die Kunst der Collagrafie ein, eines speziellen Druckverfahrens. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Der Professor in Aktion: Walter Dohmen führte die Teilnehmer eines Workshops in der Akademie des Klosters Steinfeld in die Kunst der Collagrafie ein, eines speziellen Druckverfahrens. Foto: Franz Küpper/pp/Agentur ProfiPress

Mit den Resultaten der achtköpfigen Gruppe zeigte sich der Professor sehr zufrieden. „Die Ergebnisse können sich technisch wie künstlerisch wirklich sehen lassen“, sagte er anerkennend. „Die mit dem Carborundum-Verfahren erzielten Effekte sind einzigartig und lassen sich nicht nachahmen oder konkurrieren mit den Ergebnissen, die mit bereits bekannten Tiefdruck-Verfahren erzielt werden“, erklärte Dohmen.

Die Kursteilnehmer erfuhren, dass die Anwendung des Druckverfahrens eine spontane wie auch geführte, malerische Handschrift bietet. „Dies trägt dazu bei, seine eigene Ausdrucksmöglichkeiten zu erweitern“, so der Professor. Das machten die Teilnehmer, die unter anderem aus der Schweiz, aus Belgien oder aus Oberhausen und Düsseldorf, kamen, offenbar mit Begeisterung. Denn gearbeitet wurde bis spät in die Abendstunden.

pp/Agentur ProfiPress

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