18. Juli 2014

Bestnoten für Auszubildende

Barbara Heinzen und Stefanie Wolter wurden in der Euskirchener Kreisverwaltung zur Vermessungstechnikerin bzw. Geomatikerin ausgebildet – In ein Arbeitsverhältnis übernommen

Eifel/ Kreis Euskirchen – Die beiden Auszubildenden in der Euskirchener Kreisverwaltung Barbara Heinzen und Stefanie Wolter haben ihre Abschlussprüfungen als Vermessungstechnikerin bzw. Geomatikerin vor dem Prüfungsausschuss bei der Bezirksregierung Köln mit den Noten „sehr gut“ bzw. „gut“ bestanden.

Barbara Heinzen war mit ihrer „eins“ sogar die Beste von 20 Prüflingen im Regierungsbezirk Köln. Ausbildungsstelle für beide war die Abteilung Geoinformation, Vermessung und Kataster des Kreises Euskirchen.

Die 22-Jährige legte ihr Abitur am Städtischen Gymnasium in Schleiden ab und hatte sich ursprünglich auf eine Ausbildungsstelle als „Fachkraft für Straßen- und Verkehrstechnik“ beim Kreis Euskirchen beworben. Da im Bewerbungsjahr vom Kreis aber keine Fachkräfte für dieses Berufsbild ausgebildet wurden, die Ergebnisse des Einstellungstests aber sehr gut waren, bot der Kreis ihr eine Lehrstelle zur Vermessungstechnikerin an. Da dieses Berufsbild auch viel mit Mathematik, ihrem Lieblingsfach in der Schule, zu tun hat, trat sie die Lehrstelle 2011 an. „Ich habe es nie bereut“, sagt Heinzen. „Die Ausbildung, vor allem auch die Vermessung im Gelände, machte großen Spaß. Jetzt freue ich mich auf die weitere Zeit als Vermessungstechnikern“, so Heinzen weiter. In ihrer Freizeit schwimmt sie sehr gerne.

Die beiden Auszubildenden in der Euskirchener Kreisverwaltung Barbara Heinzen und Stefanie Wolter haben ihre Abschlussprüfungen als Vermessungstechnikerin bzw. Geomatikerin bestanden. Foto: Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Die beiden Auszubildenden in der Euskirchener Kreisverwaltung Barbara Heinzen und Stefanie Wolter haben ihre Abschlussprüfungen als Vermessungstechnikerin bzw. Geomatikerin bestanden. Foto: Kreis Euskirchen/pp/Agentur ProfiPress

Stefanie Wolter, 20 Jahre alt, ist als Geomatikerin die erste ihrer Zunft im Kreis Euskirchen. Sie machte an der Hauptschule in Schleiden ihren Realschulabschluss und hatte sich als Auszubildende für Vermessungstechnik beim Kreis beworben. Da für dieses Berufsbild aber alle Ausbildungsplätze bereits vergeben waren, bot der Kreis ihr eine Geomatik- Ausbildungsstelle an. Diese trat sie ebenfalls 2011 an. In ihrer Freizeit spielt sie in der Frauenfußballmannschaft von Dreiborn oder reitet mit ihrem eigenen Isländer durch die schöne Eifellandschaft rund um Dreiborn.

Die Ausbildung in beiden Berufen dauerte drei Jahre. Während der praktischen Ausbildung in der Kreisverwaltung durchliefen beide alle Teams in der Abteilung „Geoinformation, Vermessung und Kataster“ Die jungen Damen besuchten im Rahmen ihrer theoretischen Ausbildung ein Jahr lang gemeinsam das Heinrich-Hertz-Europakolleg in Bonn. Danach trennten sich ihre Wege. Während Stefanie Wolter in Bonn blieb, wechselte Barbara Heinzen in die Vermesserklasse ins Berufskolleg „Urlepforte“ nach Köln.

Heinzen und Wolters legten ihre Abschlussprüfungen beide vor dem Prüfungsausschuss bei der Bezirksregierung in Köln ab. Hierbei hatte Barbara Heinzen es etwas leichter, da sie vier Prüfungsthemen hatte, während Stefanie Wolter fünf bewältigen musste. Auch Stefanie Wolter hat ihre Entscheidung nicht bereut. „Mir macht die Arbeit, die sich vor allem am Computer abspielt, viel Freude. Man ist zufrieden und stolz, wenn man nach der Erstellung einer Karte oder eines Atlas das fertige, gelungene Werk in Händen halten kann“, sagt sie mit erkennbarer Begeisterung für ihre Arbeit.

Auf Grund ihrer guten Prüfungsergebnisse erhalten beide Absolventinnen einen zunächst auf 2 Jahre befristeten Zeitvertrag.

Landrat Günter Rosenke, der die beiden jungen Nachwuchskräfte persönlich zu ihren ausgezeichneten Prüfungsergebnissen gratulieren wird, stellt dazu fest: „Ich bin stolz auf meine beiden jungen Mitarbeiterinnen und ihre Leistungen. Stolz bin ich aber auch auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Ausbildungsabteilung, die die beiden so hervorragend ausgebildet und auf die Prüfungen vorbereitet haben. Und es wäre ja nicht nachzuvollziehen, wenn der Kreis diese bestens ausgebildeten, hoch motivierten Kräfte nicht an sich binden und sie weiter beschäftigen würde.“

pp/Agentur ProfiPress




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