19. Dezember 2013

Ein Geschenk für alle

„Tafel“ in Mechernich (Nordeifel) freut sich über 5000-Euro-Spende des Euskirchener Unternehmens „Embgenbroich Finanzen und Immobilien – „Gutes tun“ als „Weihnachtsgeschenk“ für Kunden – Neues Kühlhaus kann gebaut werden – Mechernicher Tafel als Verteilerstation zu anderen Tafeln in der Region

Eifel/ Kreis Euskirchen – „Vielleicht denkt man einfach anders über das Leben nach, wenn man irgendwann Kinder hat“, sagt Michael Embgenbroich. In seinem Fall jedenfalls sei es so gewesen, dass er auf einmal die alljährlichen Weihnachtsgeschenke an die – meist relativ vermögenden – Kunden seines Immobilienunternehmens in Euskirchen (Nordeifel)  in Frage gestellt habe. Kurzerhand setzte sein Team sich zusammen und kam schnell auf die Idee, in diesem Jahr stattdessen bedürftigen Menschen aus der Eifel etwas Gutes zu tun. Soweit die Vorgeschichte dazu, dass der Mechernicher Tafel-Vorsitzende Wolfgang Weilerswist, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der „Tafeln“ ist, und sein Team nun eine Sorge weniger haben. Embgenbroich nämlich, der selbst Mechernicher ist, entschied sich für eine 5000-Euro-Spende an die Mechernicher Tafel. „Damit können wir nun endlich ein neues Kühlhaus bauen“, freute sich Weilerwist im Rahmen der Spendenübergabe. Er erklärte: „In dem neuen Kühlhaus können zwölf Lebensmittelpaletten gelagert werden. So können wir die Kühlkette schließen, wenn wir größere Mengen an Lebensmitteln vom Kölner Großmarkt nach Mechernich holen, von wo aus diese dann auch weiterverteilt werden.“ Zudem, so ergänzte der Tafel-Geschäftsführer Michael Stöhr, sei mit der einfacheren Vorratshaltung auch gewährleistet, dass die Tafel an allen Ausgabetagen ein breites Angebot an Lebensmitteln abgeben kann. [caption id="attachment_8136" align="alignnone" width="300"]Bei der Übergabe der 5000-Euro Spende an die Mitarbeiter der Mechernicher Tafel: Michael Stöhr und Sabine Henze von der Tafel, Unternehmenschef Michael Embgenbroich und sein Bürovorsteher Christian Kremer, Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist sowie seine Tafel-Kollegen Volker Nüßmann und Rainer Koch (v.li.). Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress Bei der Übergabe der 5000-Euro Spende an die Mitarbeiter der Mechernicher Tafel: Michael Stöhr und Sabine Henze von der Tafel, Unternehmenschef Michael Embgenbroich und sein Bürovorsteher Christian Kremer, Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist sowie seine Tafel-Kollegen Volker Nüßmann und Rainer Koch (v.li.). Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress[/caption] Das neue Kühlhaus wird rund 20.000 Euro kosten, die aber dank einer Stiftung und dem Ersparten der „Tafel“ gesichert sind. Nicht allerdings ein Neubau, der um das Kühlhaus gebaut werden muss, und der vermutlich rund 5000 Euro kosten soll – bis jetzt. „Das Geld für einen so guten Zweck zu spenden, ist nicht nur für uns selbst ein Geschenk, sondern auch für unsere Kunden, die so ja quasi auch Spender sind“, sagt der Embgenbroich-Bürovorsteher Christian Kremer. Denn auch sie könnten sich in dem guten Gefühl wissen, etwas Gutes und wirklich Sinnvolles getan zu haben. Mit dem Bau des neuen Kühlhauses soll so schnell wie möglich begonnen werden. Weilerswist rechnet damit, dass es im März, allerspätestens aber zum zehnjährigen Bestehen der Mechernicher Tafel im Mai fertig sein soll. Neben ihm und Michael Stöhr waren auch die Tafel-Kassiererin Sabine Henze, der stellvertretende Vorsitzende Rainer Koch und der Beisitzer Volker Nüßmann mit zur Spendenübergabe im Euskirchener Embgenbroich-Stammhaus gekommen. Gemeinsam gaben sie einen Überblick über die Arbeit „ihrer“ Tafel. „Wir betreuen rund 250 Familien“, so Sabine Henze. Hinter jeder von ihnen, so erklärte sie, stünden zwei bis vier Personen. „Und die Tendenz ist steigend“, ergänzte Rainer Koch. Umso erfreulicher, dass Michael Embgenbroich und sein Team es nicht bei der einmaligen Spende belassen wollen. Sie baten Wolfgang Weilerswist um eine Spendendose für die Tafel, in die künftig unter anderem alle „Trinkgelder“ fließen sollen. Auch denkt das Euskirchener Unternehmen daran, eine Art Netzwerk ins Leben zu rufen: „Wir wollen auch Partnerunternehmen über die Arbeit der Tafel informieren und versuchen, sie mit ins Boot zu holen.“

 pp/Agentur ProfiPress

„Tafel“ in Mechernich (Nordeifel) freut sich über 5000-Euro-Spende des Euskirchener Unternehmens „Embgenbroich Finanzen und Immobilien – „Gutes tun“ als „Weihnachtsgeschenk“ für Kunden – Neues Kühlhaus kann gebaut werden – Mechernicher Tafel als Verteilerstation zu anderen Tafeln in der Region

Eifel/ Kreis Euskirchen – „Vielleicht denkt man einfach anders über das Leben nach, wenn man irgendwann Kinder hat“, sagt Michael Embgenbroich. In seinem Fall jedenfalls sei es so gewesen, dass er auf einmal die alljährlichen Weihnachtsgeschenke an die – meist relativ vermögenden – Kunden seines Immobilienunternehmens in Euskirchen (Nordeifel)  in Frage gestellt habe. Kurzerhand setzte sein Team sich zusammen und kam schnell auf die Idee, in diesem Jahr stattdessen bedürftigen Menschen aus der Eifel etwas Gutes zu tun.

Soweit die Vorgeschichte dazu, dass der Mechernicher Tafel-Vorsitzende Wolfgang Weilerswist, der auch stellvertretender Landesvorsitzender der „Tafeln“ ist, und sein Team nun eine Sorge weniger haben. Embgenbroich nämlich, der selbst Mechernicher ist, entschied sich für eine 5000-Euro-Spende an die Mechernicher Tafel. „Damit können wir nun endlich ein neues Kühlhaus bauen“, freute sich Weilerwist im Rahmen der Spendenübergabe. Er erklärte: „In dem neuen Kühlhaus können zwölf Lebensmittelpaletten gelagert werden. So können wir die Kühlkette schließen, wenn wir größere Mengen an Lebensmitteln vom Kölner Großmarkt nach Mechernich holen, von wo aus diese dann auch weiterverteilt werden.“ Zudem, so ergänzte der Tafel-Geschäftsführer Michael Stöhr, sei mit der einfacheren Vorratshaltung auch gewährleistet, dass die Tafel an allen Ausgabetagen ein breites Angebot an Lebensmitteln abgeben kann.

Bei der Übergabe der 5000-Euro Spende an die Mitarbeiter der Mechernicher Tafel: Michael Stöhr und Sabine Henze von der Tafel, Unternehmenschef Michael Embgenbroich und sein Bürovorsteher Christian Kremer, Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist sowie seine Tafel-Kollegen Volker Nüßmann und Rainer Koch (v.li.). Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Bei der Übergabe der 5000-Euro Spende an die Mitarbeiter der Mechernicher Tafel: Michael Stöhr und Sabine Henze von der Tafel, Unternehmenschef Michael Embgenbroich und sein Bürovorsteher Christian Kremer, Tafel-Vorsitzender Wolfgang Weilerswist sowie seine Tafel-Kollegen Volker Nüßmann und Rainer Koch (v.li.). Foto: Alice Gempfer/pp/Agentur ProfiPress

Das neue Kühlhaus wird rund 20.000 Euro kosten, die aber dank einer Stiftung und dem Ersparten der „Tafel“ gesichert sind. Nicht allerdings ein Neubau, der um das Kühlhaus gebaut werden muss, und der vermutlich rund 5000 Euro kosten soll – bis jetzt. „Das Geld für einen so guten Zweck zu spenden, ist nicht nur für uns selbst ein Geschenk, sondern auch für unsere Kunden, die so ja quasi auch Spender sind“, sagt der Embgenbroich-Bürovorsteher Christian Kremer. Denn auch sie könnten sich in dem guten Gefühl wissen, etwas Gutes und wirklich Sinnvolles getan zu haben.

Mit dem Bau des neuen Kühlhauses soll so schnell wie möglich begonnen werden. Weilerswist rechnet damit, dass es im März, allerspätestens aber zum zehnjährigen Bestehen der Mechernicher Tafel im Mai fertig sein soll. Neben ihm und Michael Stöhr waren auch die Tafel-Kassiererin Sabine Henze, der stellvertretende Vorsitzende Rainer Koch und der Beisitzer Volker Nüßmann mit zur Spendenübergabe im Euskirchener Embgenbroich-Stammhaus gekommen. Gemeinsam gaben sie einen Überblick über die Arbeit „ihrer“ Tafel. „Wir betreuen rund 250 Familien“, so Sabine Henze. Hinter jeder von ihnen, so erklärte sie, stünden zwei bis vier Personen. „Und die Tendenz ist steigend“, ergänzte Rainer Koch.

Umso erfreulicher, dass Michael Embgenbroich und sein Team es nicht bei der einmaligen Spende belassen wollen. Sie baten Wolfgang Weilerswist um eine Spendendose für die Tafel, in die künftig unter anderem alle „Trinkgelder“ fließen sollen. Auch denkt das Euskirchener Unternehmen daran, eine Art Netzwerk ins Leben zu rufen: „Wir wollen auch Partnerunternehmen über die Arbeit der Tafel informieren und versuchen, sie mit ins Boot zu holen.“

 pp/Agentur ProfiPress

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