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Beitragsbild: Christoph Klink

24. Juli 2026

Neues Gründachkataster erleichtert Einstieg in die Gebäudebegrünung

Kostenfreies Online-Angebot unterstützt Bürger bei der Prüfung von Dachflächen

Dach- und Fassadenbegrünungen leisten einen wichtigen Beitrag zur Klimaanpassung und zur Förderung der biologischen Vielfalt. Mit dem neuen Gründachkataster Rheinland-Pfalz erhalten Bürgerinnen und Bürger nun die Möglichkeit, schnell und kostenfrei zu prüfen, ob sich ihr Gebäude grundsätzlich für eine Dachbegrünung eignet. Das Online-Angebot ergänzt das im Frühjahr 2026 aktualisierte Solarkataster und bietet einen ersten Überblick über die Potenziale von Gebäudebegrünung und Solarenergie.

Das Solar- und Gründachkataster Rheinland-Pfalz, das unter https://www.energieatlas.rlp.de/earp/daten/solarkataster zu finden ist, ermöglicht ohne Anmeldung eine erste Einschätzung zur Eignung von Dachflächen für Photovoltaik, Solarthermie oder Dachbegrünungen. Während das Solarkataster unter anderem eine erste Wirtschaftlichkeitsberechnung für Photovoltaikanlagen bietet, können Nutzer im Gründachkataster die mögliche Wasserspeicherkapazität einer Dachbegrünung in Abhängigkeit verschiedener Substratstärken berechnen. Die Ergebnisse dienen als Orientierung und ersetzen keine fachliche Planung oder statische Prüfung.

Begrünte Dächer und Fassaden tragen dazu bei, Gebäude und ihre Umgebung an heißen Tagen zu kühlen, Regenwasser zurückzuhalten und neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen zu schaffen. Darüber hinaus binden sie Feinstaub, verbessern die Wärmedämmung und können in Kombination mit Photovoltaikanlagen den Stromertrag steigern. Auch die Gestaltung des Ortsbildes und die Aufenthaltsqualität profitieren von begrünten Gebäuden.

Der Landkreis Mayen-Koblenz unterstützt die freiwillige Begrünung von Dach- und Fassadenflächen an privaten Wohngebäuden sowie gewerblich genutzten Gebäuden finanziell. Die Förderung erfolgt als Festzuschuss und beträgt bis zu 40 Prozent der förderfähigen Kosten. Für Leichtbausysteme können Zuschüsse von bis zu 20 Prozent gewährt werden.

Weitere Informationen zum Förderprogramm, den Zugang zum Solar- und Gründachkataster, die Förderrichtlinie sowie das Antragsformular finden Interessierte unter kvmyk.de/gebaeudegruen. Ansprechpartner sind Lina Jaeger (E-Mail: lina.jaeger@kvmyk.de, Telefon: 0261 108-417) sowie Achim Trautmann (E-Mail: achim.trautmann@kvmyk.de, Telefon: 0261 108-420).

Kategorien:
Förderprogramme · Klima · Nachhaltigkeit

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Autor(in): Autor/-in: Redaktionsteam
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