
Beitragsbild: Martin Magunia
In den Arbeitsprozessen entstanden neue Allianzen zwischen Verwaltung, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, aus denen zukünftig auch eigenständige Folgeinitiativen wachsen sollen. Der Prozess hat neben messbaren Ergebnissen vor allem eine strukturelle und kulturelle Transformation angestoßen: Nachhaltigkeit werde zunehmend integriert gedacht, gemeinsam entwickelt und konkret gesteuert – mit wachsender Wirkung auf Entscheidungs- und Umsetzungsprozesse vor Ort.
Überreicht wurden die Urkunden an die teilnehmenden Kommunen durch den Staatsekretär Viktor Haase vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr (MUNV NRW). Er lenkte den Blick auf die globale Ebene, auf der aktuell immer öfter universelle Rechte in Frage gestellt würden. Das Handeln der Projektkommunen bezeichnete er als Gegenentwurf: „Sie haben die Zukunftsfähigkeit in die tägliche Arbeit gebracht und damit real gemacht!“ Zudem unterstrich Staatssekretär Haase, dass die entwickelten Instrumente mit all ihren Aushandlungsprozessen langfristig demokratische Strukturen stärken können. Es gelte nun, nicht am Meilenstein zu verharren – sondern kontinuierlich weiter Richtung Transformation zu wirken.“
Quelle: Martin MaguniaStaatssekretär Viktor Haase vom NRW-Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr überreichte die Urkunden. Aus Stolberg waren dabei: Dr. Nina Jordan (1. Reihe, 5. von links), Filippo Aiello (2. Reihe, 1. von rechts) und Ulrike Beckers (1. Reihe, 4. von rechts
Quelle: Stadt Stolberg