
Mit dem 5. Markentag EIFEL am 11. Juni 2026 ist ein wichtiger Meilenstein für die zukünftige Entwicklung des Tourismus in der Eifel gesetzt worden.
Vertreterinnen und Vertreter aus Tourismus, Politik, den Kammern und Wirtschafsförderern kamen in der Stadthalle Bitburg zusammen, um zentrale Zukunftsthemen der Region zu diskutieren, Ideen weiterzuentwickeln und konkrete Ansätze für die Umsetzung zu erarbeiten. Eingeladen hatte die Eifel Tourismus GmbH.
Im Vorfeld des Markentages verabschiedeten die Gesellschafter der Eifel Tourismus GmbH die „Tourismusstrategie Eifel 25plus“. „Jetzt gilt es daraus eben entsprechend Maßnahmen abzuleiten, die Digitalisierung auszubauen, Qualität zu steigern und Wertschöpfung zu generieren“, sagte Landrat Markus Ramers, Aufsichtsratsvorsitzender der ET GmbH.
Strategien entwickelt
Vor einem Jahr wurde beim 4. Markentag im Kloster Steinfeld über die Zukunft der Eifel und den Status quo gesprochen: Wo steht die Eifel? Wo soll es hingehen? Wo liegen die Herausforderungen?
„Wir sind jetzt einen entscheidenden Schritt weiter, erklärt Wolfgang Reh, Geschäftsführer der ET GmbH, „wir haben Strategien und Projekte entwickelt, die wir gemeinsam mit den touristischen und politischen Akteuren der Eifel umsetzen wollen“.
Dr. Andreas Schuler von der BTE Tourismus- und Regionalberatung, sowie Prof. Katrin Androschin von der Agentur Embassy, stimmten mit ihren Impulsvorträgen auf die Workshops ein. Vier Kreativwerkstätten standen auf dem Programm, die sich mit praktischen Themen wie Modellen zu Gästecard und Tourismusbeitrag sowie der Idee eines Wanderzentrums für die gesamte Eifel aber auch mit leistungsfähigen Strukturen für die Umsetzung der Tourismusstrategie Eifel 25plus und dem LEADER Projekt „Eifel. Die Wirtschaftslandschaft“ auseinandersetzten.
„Ein wichtiger Aspekt ist die Betrachtung der Wirtschaft, denn wir wollen Tourismus und Wirtschaft gemeinsam betrachten und uns den Herausforderungen unserer Zeit, wie der Digitalisierung und dem Fachkräftemangel stellen“, sagte Landrätin Julia Gieseking, stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende der ET GmbH.
Bürgermeisterin Anna Carina Krebs, Mitglied des Aufsichtsrates der ET GmbH, ergänzte: „Die Menschen unterscheiden nicht zwischen Lebensqualität, Tourismus, Arbeiten, Wirtschaften. Wir wollen mit dem Projekt „Eifel. Die Wirtschaftslandschaft“ in den Vordergrund stellen, warum ist es hier so wertvoll ist zu arbeiten, zu wirtschaften und zu leben.“



