
Beitragsbild: Adobe Stock
KoMoNa richtet sich besonders an Strukturwandelregionen wie das Rheinische Revier, während das Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ auf die klimagerechte Weiterentwicklung öffentlicher Grün- und Freiräume zielt.
Das Programm „Kommunale Modellvorhaben zur Umsetzung der ökologischen Nachhaltigkeitsziele in Strukturwandelregionen“ richtet sich an Kommunen und weitere regionale Akteure im Rheinischen Revier. Gefördert werden sowohl investive Maßnahmen als auch konzeptionelle Vorhaben. Dazu zählen etwa die naturnahe Gestaltung von Flächen und Gewässern, Projekte zu nachhaltigem Tourismus, Umweltgerechtigkeit in Quartieren, kommunale Nachhaltigkeitskonzepte oder Personalstellen für Nachhaltigkeitsmanagement.
Wichtig für die Planung: Projektskizzen können in der aktuellen Runde vom 25.03.2026 bis 08.09.2026 eingereicht werden. Damit eignet sich KoMoNa besonders für Kommunen, die Nachhaltigkeit strategisch angehen und gleichzeitig konkrete Pilotprojekte umsetzen wollen.
Dieses Bundesprogramm unterstützt Kommunen dabei, öffentliche Grün- und Freiräume klimaangepasst weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen, die Städte und Gemeinden widerstandsfähiger gegen Hitze, Dürre und Starkregen machen. Gefördert werden unter anderem die Neuplanung und Erweiterung von Grünanlagen, die Aufwertung bestehender Parks, Regenwasserrückhaltung und -speicherung, Neupflanzungen, Oberflächenbegrünungen sowie Entsiegelungen.
Was das Programm auszeichnet:Seit 2020 wurden bundesweit bereits über 300 Projekte ausgewählt. Die Bewerbung erfolgt über Projektaufrufe; nach fachlicher Prüfung trifft der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die finale Auswahl. Für Kommunen ist das Programm besonders interessant, wenn größere, sichtbare Klimaanpassungsprojekte im öffentlichen Raum geplant sind.
KoMoNa passt besonders gut, wenn Nachhaltigkeit im Strukturwandel strategisch und modellhaft aufgebaut werden soll. Das Programm „Anpassung urbaner und ländlicher Räume an den Klimawandel“ ist die stärkere Option, wenn konkrete Grün-, Frei- und Freiraumprojekte zur Klimaanpassung im Vordergrund stehen. Für viele Kommunen lohnt sich daher ein Blick auf beide Programme.
Ihr Ansprechpartner bei der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen:
Maximilian Metzemacher
maximilian.metzemacher@kreis-euskirchen.de
Telefon: 02251 15 977
Quelle: Kreis Euskirchen