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Beitragsbild: Ensemble favori c/o inMedias Kommunikation GmbH

9. April 2026

„Mit der Gambe durch die Eifel“

Außergewöhnliche Veranstaltungsreihe präsentiert grenzübergreifend alte Musik

Vom 14. Mai bis 11. September 2026 können Kulturinteressierte wieder eine außergewöhnliche Veranstaltungsreihe mit vielseitigem Programm, an neun einzigartigen Eifelstätten mit geführten Wanderungen, kunsthistorischen Vorträgen, Rezitationen, Schauspiel und Musik für Viola da gamba, Theorbe, Laute oder Cembalo erleben.

Ensemble favori schreibt „Mit der Gambe durch die Eifel“ 2026 einmal mehr internationale Eifeler Geschichte, lässt selten zu hörende Musik erklingen, und lenkt die Aufmerksamkeit auf neue Kirchendenkmäler. Und die Eifeler Kirchen und Kapellen sind nicht nur einzigartige Räume, sondern bieten für diese Musik eine perfekte Akustik.

Die Eifel ist ein ganz besonderer Landstrich. Die Musiker:innen des Ensemble favori bereisen insgesamt 8 einzigartige Kirchen und Kapellen der Eifel sowie eine Schmiede und stellen ein Programm aus Konzerten, Schauspiel und Führungen vor. Die Veranstaltungen in den unterschiedlichen Orten beziehen sich dabei immer wieder anders auf die einzigartigen Stätten und Architekturen der Kapellen und Kirchen der Eifelorte. Neben Rezitationen, kunsthistorischen Vorträgen und Schauspiel gibt es auch Führungen und Wanderungen vor dem Konzert.

Das Ensemble favori bestehend aus den Künstler:innen Christoph Barth (Laute und Theorbe), Johannes Geffert (Cembalo), Willi Kronenburg (Orgel), Sabine Weber (Viola da gamba) und Schauspielerin Hildegard Meier erwecken bei dieser Veranstaltungsreihe die Eifel-Denkmäler mit Klängen, Texten, Geschichten und Gestalten zu neuem Leben. An allen Veranstaltungsorten ist ein geselliger Ausklang mit den Künstlern, Besuchern und Bewohnern geplant.

Darüber hinaus erweitert „Mit der Gambe durch die Eifel“ seinen Horizont grenzüberschreitend mit zwei Konzerten in der belgischen Eifel.

Alte Musik in der Eifel: Ensemble favori hat zumeist französische Gambenmusik im Programm. Die hat durchaus einen Eifeler Bezug. Denn hugenottische Adlige fliehen während der französischen Revolution aus Paris. Sie dürften die am Hof hoch im Kurs stehende Gambenmusik im Ohr gehabt haben, als sie in der Eifel ankamen und sich dort niederließen. War nicht einer der ersten bekannten französischen Gambisten und Lehrer Marin Marais‘ Hugenotte?

An diesen besonderen Orten können die Besucher das außergewöhnliche Kunstfestival erleben:

„Der heilige Quirinus“ | Kräuter- und Pilgerkonzert findet am 14. Mai 2026 in der Schlosserei Köb hinter der Sankt Anna Kapelle in Hüngersdorf/Blankenheim statt: Die Suche nach heilenden Kräutern für Pilger wird mit schreitend kreisender Musik für Viola da gamba, Laute und Theorbe von Simpson, Ortiz, Dowland und Selma in der Schmiede fortgesetzt und durch Kräutermärchen intensiviert. Erfrischung vor uns Ausklang nach dem Konzert im Oos Huus.

„Eifeler Ornamente” | Französische Variation wird am 31. Mai 2026 in der Erlöserkapelle Mirbach aufgeführt: Musik für Viola da gamba und Theorbe von Marin Marais, u.a. die berühmten Couplets de folies, begleiten die Blicke auf den außergewöhnlich gleißenden Dekor der Kapelle, über die aus der Entstehungszeit berichtet wird. Unter der Schirmherrschaft von Freiherr Christian von Mirbach. Einkehrmöglichkeit vor und nach dem Konzert Em Backes unterhalb der Kapelle.

„Adel verpflichtet“ | Die ManderscheiderInnen und die Einstützenkirche erlebt seine Uraufführung am 28. Juni 2026 in der Burgkapelle Kerpen-Eifel. Über die Gräfinnen und den Hintergrund einer einzigartigen Eifeler Kirchenstruktur. Mit Charakterpiècen für Viola da gamba und Laute von Marin Marais. Unter der Schirmherrschaft von Dr. Norbert Toporowsky (Geschichtsforum Schleiden). Einkehrmöglichkeit vor und nach dem Konzert im Landcafé Kerpen. In Kooperation mit der Pfarrei Maria Königin, Kalkeifel.

„Grounds, Rounds und Kräuter am Kalvarienberg“ präsentieren die Künstler:innen am 4. Juli in der Alte Kirche Alendorf/Blankenheim. Nach der biologischen Pflanzenbestimmung in den Wacholderhängen mit Biologe Dr. Karl-Heinz Linne von Berg (Uni Köln) werden die Pflanzenfresken der Kirche zu frühbarocker Musik für Viola da gamba, Laute und Theorbe untersucht. Einkehrmöglichkeit vor und nach dem Konzert im Café Stübchen.

„Ländliche Gambenklänge” | Aus der Chronik von Wirtzfeld steht am 2. August 2026 in St. Anna Wirtzfeld/Bülligen (Ostbelgien) auf dem Programm. Exkursion in das Eifeler Naturschutzgebiet der Holzwarche mit Sarah Pieper. Anmeldung erforderlich: www.obs.be. Danach Konzertlesung „aus der Kirchenchronik von Wirtzfeld“ mit Werken des Frühbarock für Gambe, Laute und Theorbe. Einkehrmöglichkeit im Hotel Drossen. In Kooperation mit Natagora/BNVS, der Kirchenfabrik Wirtzfeld und dem OstbelgienFestival.

Klänge im leeren Raum“ | Die Einstützenkirche in Belgien wird aufgeführt am 30. August 2026 in St. Hubertus Weweler/Burg Reuland (Ostbelgien). Die musikalische Wiederbelebung einer seit Jahrzehnten leerstehenden belgischen Einstützenkirchen mit Ensemble favori wird begleitet von Betrachtungen des Heimatforschers Klaus-Dieter Klauser vom Kgl. Geschichts- und Museumsverein Venn/Schneifel.

„Verleih uns Freundschaft ewiglich“ findet am 6. September 2026 in der ehemaligen Militärkapelle St. Walburgis Vogelsang/Schleiden statt. Wanderung bis Wüstung Wollseifen (Anmeldung erforderlich: anfrage@nabear.de). Konzertlesung mit Poesie und Texten von Andreas Züll, Nachfahre von aus Wollseifen vertriebenen Eiflern. In Kooperation mit NABEAR und DRK Vogelsang. Get together nach dem Konzert.

„Der Himmel über der Eifelweide“ | Kräuterfresken und Visionen der Hildegard von Bingen ist das finale und findet am 11. September 2026 in St. Georg Frauenberg/euskirchen statt. Konzertlesung über heilende Wildkräuter, Kräuterfresken und Visionen der Hildegard von Bingen. Mit Musik für Viola da gamba und Cembalo von Marin Marais, François Couperin und Antoine Forqueray. Anschließend Catering. In Kooperation mit der Kirchengemeinde St. Martin Euskirchen.

Alle Orte und Termine im Überblick:

Schlosserei Köb hinter der St. Anna Kapelle Hüngersdorf/Blankenheim I Do 14. Mai 2026 (Christi Himmelfahrt) I 14 Uhr Exkursion I 17 Uhr Konzert mit Ensemble favori

Erlöserkapelle Mirbach I So 31. Mai 2026 | 15.30 Uhr Konzert mit Ensemble favori

Burgkapelle Kerpen/Eifel I So 28. Juni 2026 | 15.30 Uhr Konzert mit Ensemble favori

Alte Kirche Alendorf/Blankenheim I Sa 4. Juli 2026 14 Uhr Exkursion | 17 Uhr Konzert mit Ensemble favori

St. Anna Wirtzfeld/Büllingen (Ostbelgien) I So 2. August 2026 14 Uhr Exkursion | 17 Uhr Konzert mit Ensemble favori

St. Hubertus Weweler/Burg-Reuland (Ostbelgien) I So 30. August 2026 15 Uhr Führung | 16.30 Uhr Konzert mit Ensemble favori

Ehem. Militärkapelle St. Walburgis Vogelsang/Schleiden I So 6. September 2026 12 Uhr Exkursion | 16 Uhr Konzert mit Ensemble favori

St. Georg Frauenberg/Euskirchen I Fr 11. September 2026 19 Uhr Konzert mit Ensemble favori

Tickets

In Wirtzfeld und Weweler (Ostbelgien) online Reservierung über die Seite des OstbelgienFestivals www.obs.be. Sonstige Konzertreservierungen unter ticket@favori.de. Tickets am Eingang des jeweiligen Veranstaltungsorts. Einlass: 30 Minuten vor jeder Veranstaltung. Freie Platzwahl Eintritt: 25 €/20 €, ermäßigt 15 €. Kinder bis 10 Jahren haben freien Eintritt.

Freier Eintritt: Burgkapelle in Kerpen/Eifel, Alte Kirche Alendorf/Blankenheim, St. Georg Frauen-berg/Euskirchen.

Anmeldungen zu Wanderungen und Exkursionen erforderlich in Hüngersdorf unter irmgard.loeffelmann@web.de in Vogelsang unter mp@nabear.de in Alendorf unter ticket@favori.de in Wirtzfeld und Weweler über www.obs.be

Mehr Infos: www.favori.de

Kontakt:

Ensemble favori c/o inMedias Kommunikation GmbH
Markus Bartha
Tel.:  0178 / 5360567
E-Mail: markus.bartha@inmedias-kommunikation.com

Kategorien:
Kultur

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Autor(in): Autor/-in: Redaktionsteam
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