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Beitragsbild: Kreishandwerkerschaft MEHR

31. März 2026

Klare Haltung gegen Schwarzarbeit

Mitgliederversammlung der Friseur-Innung Westeifel

Mitte März fand auf Einladung des Obermeisters Guido Wirtz die Mitgliederversammlung der Friseur-Innung Westeifel in deren Geschäftsstelle in Prüm statt. Im Mittelpunkt standen zukunftsweisende Themen für das Friseurhandwerk. Besonders erfreulich, die Entwicklung im Ausbildungsbereich: 15 neue Auszubildende sind letztes Jahr gestartet. „Diese positive Entwicklung
führen wir auch auf die gestiegene Ausbildungsvergütung zurück, die den Beruf für junge Menschen deutlich attraktiver macht“, unterstreicht Wirtz.
Ein zentrales Thema war zudem die Bekämpfung von Schwarzarbeit. Das Friseurhandwerk ist seit diesem Jahr in das Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz aufgenommen worden. Dadurch ergeben sich deutlich verbesserte Kontrollmöglichkeiten durch den Zoll. Die Innung begrüßt diese Maßnahme ausdrücklich, da sie fair arbeitende Betriebe stärkt und für gerechte Wettbewerbsbedingungen sorgt. In diesem Zusammenhang wurde auf ein Seminarangebot des Landesverbandes hingewiesen, welches Salonbetreiber dabei unterstützt, sich optimal auf mögliche Kontrollen vorzubereiten und alle erforderlichen Unterlagen bereitzuhalten.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf der Entwicklung des Lohnniveaus im Friseurhandwerk. In den vergangenen Jahren konnten hier deutliche Steigerungen erzielt werden, um die Attraktivität des Berufs nachhaltig zu erhöhen. Positiv bewertet die Innung die aktuellen Tarifgespräche zwischen dem Landesinnungsverband Friseure und Kosmetik Rheinland und ver.di, die zum nächsten Jahr weitere Lohnsteigerungen vorsehen. Der Obermeister betonte hierzu: „Faire Löhne sind die Grundlage für ein starkes und zukunftsfähiges Friseurhandwerk. Nur so können wir qualifizierte Fachkräfte gewinnen und langfristig halten.“ Mit der Entwicklung der Löhne geht auch eine notwendige Anpassung der Preise einher. Wirtz: „Gute handwerkliche Arbeit hat ihren Preis – und sichert Qualität sowie Ausbildungsfähigkeit der Betriebe.“
Abschließend begrüßte die Innung die geplante Strukturreform für Innungsbetriebe, die derzeit auf Landesebene erarbeitet wird. Ziel ist es, die Wahrnehmung des Friseurhandwerks in der Öffentlichkeit zu stärken, faire Entlohnung zu sichern und die Branche nachhaltig für die Zukunft aufzustellen. „Die Friseurkolleginnen und -kollegen dürfen gespannt sein, was sich bald an zusätzlichen tollen Möglichkeiten für Innungsbetriebe ergibt. Echte Mehrwerte, echte Bereicherungen für jeden Betrieb. Wer noch nicht Innungsmitglied ist, sollte schnell dazu kommen. Unsere Arme sind weit offen in der Innung“, ergänzt der Obermeister.

Nähere Informationen:

Kreishandwerkerschaft MEHR
– Geschäftsstelle der Innungen –
Kalvarienbergstr. 1
54595 Prüm
Tel.: 06551 9602-15
E-Mail: ibusch@das-handwerk.de


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Autor(in): Autor/-in: Redaktionsteam
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