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Beitragsbild: Bundesverkehrsministerium

10. Dezember 2025

Bundesminister gibt Startschuss für Neubauvorhaben in ganz Deutschland

Der Lückenschluss in Rheinland-Pfalz kann kommen

Jetzt kann umgesetzt werden: Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder hat Baufreigaben für insgesamt 16 Bundesstraßen- und 7 Autobahn-Neubauprojekte in ganz Deutschland erteilt. Entsprechende Schreiben übergab er seinen Länderkolleginnen und -kollegen in Berlin.

Der Koalitionsausschuss hat sich auf seiner Sitzung am 08./09. Oktober darauf verständigt, im Sondervermögen Infrastruktur und Klimaschutz für die Jahre 2026 bis 2029 drei Milliarden Euro zusätzlich für die Erhaltung der Brücken und Tunnel im Bundesfernstraßennetz zur Verfügung zu stellen.

Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder:

“Wir geben heute ein starkes Zeichen für unser Land und vor allem für unser wichtiges Netz der Bundesfernstraßen. Denn klar ist: Zusätzlich zum Erhalt brauchen wir den zielgerichteten Ausbau des Netzes. Alles, was baureif ist, wird gebaut – diesen Beschluss aus dem Koalitionsausschuss können wir durch die zusätzlichen Mittel für die nun vorliegenden Projekte entschlossen und zügig umsetzen. Mit dieser Entscheidung werden bei den Bundesfernstraßen nicht nur laufende Projekte nahtlos fortgesetzt, sondern auch neue, inzwischen baureife Vorhaben gestartet. Das heißt: Die Länder und die Autobahn GmbH des Bundes können jetzt die Ausschreibungen planen und einleiten – und dann mit dem Bau beginnen.”

Aktuell gibt es 16 baureife Neubauprojekte bei den Bundesstraßen sowie 7 baureife Vorhaben bei der Autobahn GmbH. Insgesamt investiert der Bund für diese Projekte im Bereich der Bundesstraßen rund 710 Millionen Euro, bei den Bundesautobahnen rund 3,6 Milliarden Euro. Von den heutigen Baufreigaben profitiert das Bundesfernstraßennetz, über das die Hälfte des Straßenverkehrs in Deutschland fließt.

Die Baufreigaben werden in 12 Bundesländern für die folgenden Bundesstraßen- und Autobahn-Neubauprojekte in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen erteilt, so für die A 1 zwischen Kelberg und Adenau.

Die A 1 ist eine europäische Nord-Süd-Achse. Regional werden Aachen, Köln und das Ruhrgebiet mit dem Raum Saarland, Pfalz, Trier und Luxemburg verbunden.

Im Zuge der A 1 besteht eine 25,2 km lange Lücke zwischen Kelberg (Rheinland-Pfalz) und Blankenheim (Nordrhein-Westfalen). Der Lückenschluss ist in drei Teilprojekte unterteilt. Für den dritten Abschnitt liegt seit einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts vom 18. November 2025 bestandskräftiges Baurecht vor, sodass damit der Lückenschluss begonnen werden kann. Mit dem Lückenschluss der A 1 werden die Ortslagen in der Eifel entlastet.

Die vierstreifige Neubaustrecke ist 10,5 km lang und kostet 317,4 Mio. €. Die Klage wurde am 18.11.2025 vom Bundesverwaltungsgericht abgewiesen.

Nähere Informationen:

Bundesministerium für Verkehr
Invalidenstraße 44
10115 Berlin
Tel.: 030 18300-0
E-Mail: buergerinfo@bmv.bund.de



Autor(in): Redaktionsteam
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