
Beitragsbild: Hypertegrity AG
KREIS MYK. Mit dem offiziellen Startschuss im Sommer hat der Kreis Mayen-Koblenz ein zentrales Projekt seiner digitalen Transformation auf den Weg gebracht: die kommunale Datenplattform im Rahmen der Smarten Region MYK10. Nun geht das Vorhaben in die nächste Phase – die ersten konkreten Anwendungsfälle stehen bald zur Umsetzung bereit. Ziel ist es, kommunale Daten intelligent zu verknüpfen und deren Potenzial für Verwaltung, Bürgerschaft und Wirtschaft nutzbar zu machen.
„Im Mittelpunkt stehen nicht das bloße Sammeln von Daten, sondern ihr konkreter Nutzen im Alltag“, erklärt Projektmanager Dmitrij Anton. Die Datenplattform soll dort wirken, wo kommunale Aufgaben datenbasiert effizienter, transparenter und bürgernäher gestaltet werden können. In einem ersten Schritt werden vier praxisnahe Module entwickelt und getestet.
Weitere Module, unter anderem für Energiedaten oder digitale Engagement-Plattformen, sind bereits in Planung und sollen das Angebot mittelfristig ergänzen. Damit die neuen Werkzeuge effektiv eingesetzt werden können, erhalten Mitarbeitende der Kreisverwaltung sowie der Kommunen im Landkreis Mayen-Koblenz in den kommenden Wochen gezielte Schulungen. Parallel dazu laufen im Hintergrund umfangreiche technische Arbeiten. Unter anderem werden Schnittstellen eingerichtet, Datenquellen angebunden und erste Systemtests vorbereitet.
Finanziert wird das Vorhaben im Rahmen des Bundesförderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“, bei dem der Kreis Mayen-Koblenz Teil des Südwest-Clusters ist – einem Zusammenschluss mehrerer Kommunen mit dem Ziel, gemeinsam digitale Lösungen zu entwickeln und Erfahrungen zu teilen. CDO Tobias Querbach betont: „Ziel ist es, gemeinsam mit anderen Kommunen praxistaugliche Lösungen zu entwickeln – offen, lernbereit und auf Augenhöhe mit den Bürgern.“
Weitere Infos zum Projekt und zur Smarten Region MYK10 gibt es unter www.smart-region-myk10.de oder per E-Mail an smarte.region@kvmyk.de.