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Beitragsbild: IHK Aachen - Büro G29

26. September 2025

Zweiter Nachhaltigkeitspreis der IHK Aachen: Das sind die Gewinner

Die Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat zum zweiten Mal ihren Nachhaltigkeitspreis verliehen. 25 Unternehmen aus der Städteregion Aachen sowie den Kreisen Düren, Euskirchen und Heinsberg haben ihre Projekte eingereicht – vom Kleinstbetrieb bis zum international tätigen Konzern. Drei davon hat eine Fachjury aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft jetzt ausgezeichnet: die Einreichung der GKD – Gebr. Kufferath AG aus Düren, der Hermetia Tech GmbH aus Aachen und der Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG aus Stolberg. Den Publikumspreis hat Picard’s aus Übach-Palenberg für sich entschieden.

„Die Gewinnerinnen und Gewinner zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig und kreativ nachhaltiges Wirtschaften ist“, sagt IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel während der feierlichen Übergabe der aus nachhaltigen Rohstoffen hergestellten Trophäen. „Mit unserem Nachhaltigkeitspreis wollen wir als IHK herausragende Initiativen von Unternehmerinnen und Unternehmern aus der Region sichtbarer machen und andere Betriebe motivieren, ebenfalls aktiv zu werden. Die Projekte zahlen sich nicht nur ökologisch, sondern auch ökonomisch aus. Denn nachhaltiges Wirtschaften bietet Unternehmen oftmals die Chance, neue Märkte zu erschließen und neue Kunden zu gewinnen.“

Deshalb wird die IHK Aachen auch 2027 wieder einen Nachhaltigkeitspreis verleihen. Dafür werden die aktuellen Gewinnerinnen und Gewinner in die künftige Jury eingebunden, um ihre Erfahrungen und Perspektiven einzubringen. Der Aachener Nachhaltigkeitspreis ist der erste seiner Art unter den nordrhein-westfälischen Industrie- und Handelskammern und wird alle zwei Jahre ausgelobt. Schirmfrau des Preises war auch diesmal Mona Neubaur, Ministerin für Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie sowie stellvertretende Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Gewinnerprojekte im Überblick:

Die GKD – Gebr. Kufferath AG hat mit einem innovativen Filtersystem für Gullideckel die Fachjury überzeugt. Es hilft, Mikroplastik in Form von Reifenabrieb aus dem Straßenverkehr zu sammeln und somit aus dem Wassersystem fernzuhalten. Eine zusätzliche Wartung ist nicht erforderlich. Seit September 2025 werden die Filter in einem Pilotprojekt in Düren erprobt. Die Jury lobt: „Das Projekt von GKD setzt neue Maßstäbe im Bereich Umweltschutz und Ressourcenschonung.“

Markus Knefel (li.), Produktentwickler der GKD – Gebr. Kufferath AG, erhält den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer.Quelle: IHK Aachen / Andreas Schmitter

Markus Knefel (li.), Produktentwickler der GKD – Gebr. Kufferath AG, erhält den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer.

Die Hermetia Tech GmbH verwertet unverkaufte Lebensmittel aus Supermärkten, um damit Insektenlarven zu züchten, die zu Tierfutter weiterverarbeitet werden können. Damit schließt das Aachener Unternehmen eine Lücke in der Kreislaufwirtschaft. Die Jury befindet: „Das Projekt zeigt, wie organische Abfälle in nachhaltige Futtermittel umgewandelt werden können – ein Beitrag zur Reduktion von Müll und Treibhausgasen.“

Marius Wenning (Mitte), Gründer und Geschäftsführer der Hermetia Tech GmbH, nimmt den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer entgegen.Quelle: IHK Aachen / Andreas Schmitter

Marius Wenning (Mitte), Gründer und Geschäftsführer der Hermetia Tech GmbH, nimmt den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer entgegen.

Die Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG hat die Fachjury mit ihrem „Aktionsplan Nachhaltigkeit“ überzeugt. Bereits heute produziert der Kupferspezialist aus Stolberg mehr als ein Drittel seines Energiebedarfs aus regionalen Windkraftwerken und hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2045 klimaneutral zu werden. Die Jury würdigt dieses „äußerst ambitionierte Ziel, das die Unternehmensführung gemeinsam mit der Belegschaft konsequent umsetzt.“

Nachhaltigkeitsmanagerin Annalena Tomazin (2.v.li.) und Umweltmanagerin Kristine Witt (2.v.re.) von der Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG bekommen den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer überreicht.Quelle: IHK Aachen / Andreas Schmitter

Nachhaltigkeitsmanagerin Annalena Tomazin (2.v.li.) und Umweltmanagerin Kristine Witt (2.v.re.) von der Schwermetall Halbzeugwerk GmbH & Co. KG bekommen den Nachhaltigkeitspreis 2025 von IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer überreicht.

Picard’s wurde von einer gebürtigen Kamerunerin gegründet. Der Ein-Frau-Betrieb hat das Geschäftsmodell, „gesunde, kultursensible und nachhaltige Getränke aus Kamerun“ zu produzieren, hergestellt in Handarbeit. Beim öffentlichen Online-Voting erzielte das Projekt aus Übach-Palenberg mit 1.614 Stimmen den ersten Platz.

Gründerin und Geschäftsführerin Michele Picarde Leutcha Tchatchou (Mitte) von Picard´s gewinnt den Publikumspreis, zu dem ihr IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer gratulieren.Quelle: IHK Aachen / Andreas Schmitter

Gründerin und Geschäftsführerin Michele Picarde Leutcha Tchatchou (Mitte) von Picard´s gewinnt den Publikumspreis, zu dem ihr IHK-Präsidentin Gisela Kohl-Vogel und IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer gratulieren.

 

Quelle: Pressemitteilung IHK Aachen

Kategorien:
Nachhaltigkeit

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Autor(in): Autor/-in: Redaktionsteam Eifel
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