

Noch bis zum 28. September können alle Interessierten ihre persönliche Wahl abgeben. Mit zu den Nominierten zählen zwei spektakuläre Naturschätze in der Eifel. Die Messlatte liegt hoch: Gefragt sind faszinierende Naturphänomene und beeindruckende Naturereignisse, die durch ihre außergewöhnliche Schönheit, Einzigartigkeit oder Seltenheit beeindrucken. Mehr noch, sie sollen entlang des hervorragenden deutschen Wanderwegenetzes liegen und so bewundert werden können. Außerdem erfüllen die malerischen Orte eine wichtige Funktion als wertvolles Ökosystem und wichtiges Refugium für seltene Tier-, Pilz- und Pflanzenarten.
Da ist natürlich die Eifel mit von der Partie, sogar gleich zweimal. Zum einen steht der Obersee der Rurtalsperre zur Auswahl: „Wo stille Buchten auf steile Uferhänge treffen, wird der Obersee der Rurtalsperre zum geschwungenen Gewässer. Es schlängelt sich durch die waldreiche Mittelgebirgslandschaft und schafft Rückzugsorte für seltene Tiere wie Biber, Eisvögel oder den scheuen Schwarzstorch. Rund um das Ufer wechseln sich offene Flächen, Moore und Buchenwälder ab. Der durch ein ausgeklügeltes Talsperrensystem entstandene See ist ein Paradebeispiel dafür, wie Technik, Naturschutz und Erholung zusammenwirken können.“
Wichtig für das Voting ist auch die einladende Erreichbarkeit: „Rund um den Obersee erschließen gut markierte Wege eine abwechslungsreiche Landschaft aus Wasser, Wald und Hangwiesen. Ob direkt am Ufer oder über die Eifel-Höhen-Route (Top-Panoramaroute) oder die Wasserlandroute – viele Pfade bieten weite Blicke, stille Buchten und Naturerleben im Nationalpark Eifel.“
Nicht weniger attraktiv ist ein Ort in der Vulkaneifel, nämlich der Dreimühlen-Wasserfall bei Nohn. Er ist Deutschlands einziger „wachsender Wasserfall“: „Über eine rund 12 Meter breite Kante stürzt kalkhaltiges, glasklares Wasser etwa 4 bis 6 Meter tief in den Ahbach. In den moosbewachsenen Polstern lagert sich Kalksinter ab, wodurch der Wasserfall jährlich rund 8 bis 10 Zentimeter ins Tal wächst. Aus dem sich bildenden Travertin entstehen besondere, aktive Bodenprofile wie Kalknassgley-Böden, die seltene und empfindliche Lebensräume für spezialisierte Pflanzenarten bieten. Das als Naturdenkmal geschützte Gebiet wurde als ‚Nationales Geotop‘ ausgezeichnet – nicht zuletzt wegen des außergewöhnlichen Zusammenspiels von Geologie, Wasser, Boden und Pflanzenwelt.“
Die Erschließung für Wanderfans erscheint ideal: „Der Premiumwanderweg Eifelsteig sowie der Kalkeifel-Radweg führen direkt am Dreimühlen-Wasserfall vorbei und bieten optimale Möglichkeiten für eine Einbindung in abwechslungsreiche Touren. Für eine noch tiefere Erkundung der Region empfiehlt sich die ca. 10 Kilometer lange, gut ausgeschilderte Rundwanderung ‚Wasserfall-Runde‘. Die Route ist familienfreundlich und ganzjährig begehbar – der Wasserfall zeigt sich je nach Jahreszeit in immer neuem Licht. Im Frühjahr und Sommer tauchen Moose und Pflanzen die Kalksinterterrassen in sattes Grün. Im Winter beeindrucken die Eisformationen.“
Nun ist es an den Gästen und Einheimischen der Eifel, für ihr Lieblings-Naturwunder abzustimmen. Das geht unter www.heinz-sielmann-stiftung.de/naturwunder noch bis zum 28. September 2025. Den Teilnehmerinnen und Teilnehmern winken per Verlosung attraktive Preise für Natur- und Wanderbegeisterte. Hauptgewinn ist eine Safari in Sielmanns Naturlandschaft Döberitzer Heide inkl. Übernachtung im Hotel und Frühstück. Außerdem verlost werden ein Jahresabo vom Wandermagazin, ein Jahresabo Pro+ von Outdooractive, ein Trekkingrucksack von Tatonka, ein Wanderbuch von Manuel Andrack, HEIMAT NATUR-DVDs von nautilusfilm GmbH, Überraschungspakete der Heinz Sielmann Stiftung sowie Bücher für angehende Wildbienen-Experten.

Der Obersee der Rurtalsperre gehört zu den nominierten Naturwundern.
Nähere Informationen:
Deutscher Wanderverband
Kleine Rosenstr. 1-3
34117 Kassel
Tel.: 0561/938730
E-Mail: info@wanderverband.de