
Beitragsbild: Elektroinnung Westeifel
Dazu gehört etwa der Azubi-Austausch der Elektroinnung Westeifel mit der in Frankfurt, ein Pilotprojekt, welches deutschlandweit erstmalig in 2024 erfolgte. Bei der jüngsten Mitgliederversammlung Bitburger Eifelbräu blickten die beiden Innungen nochmal auf die positive Bilanz zurück. Besonders die gute Zusammenarbeit der beiden Innungen und das Engagement der ehren- wie hauptamtlichen Kolleginnen und Kollegen machte die Entscheidung für eine Wiederholung in diesem Jahr leicht.
Das Konzept vom Azubi-Austausch: Auszubildende verbringen zwei Wochen im Partnerbetrieb der anderen Innung. Die Frankfurter kommen in die Westeifel und umgekehrt. Ziel ist es, neue fachliche Einblicke zu ermöglichen und soziale Kompetenzen zu fördern. Der Westeifeler Obermeister Rainer Schmitz kündigte an, den Azubi-Austausch in diesem Jahr auf Grund der positiven Erfahrungen erneut stattfinden zu lassen: „Natürlich kostet solch ein Austausch die Innung auch Geld, aber wir investieren es mit diesem Projekt in die Zukunft unseres Handwerks.“
Ein weiterer Schwerpunkt der Versammlung war der Blick auf das Seminarprogramm „up to date“ der Innung. „Unsere Mitglieder und deren Mitarbeitenden haben damit einen echten Wissensvorsprung. Für das laufende Jahr sind die ersten Schulungen bereits erfolgt. Weitere sind geplant“, so Schmitz. Darüber hinaus gab es interessante Einblicke in die Möglichkeiten der künstlichen Intelligenz insbesondere im Handwerk, als Assistenten in Prozessen und Automatisierung. Auch bei der Auswertung von Ausschreibungstexten kann KI Zeit einsparen. Nicht ersetzbar – so das Fazit der Diskussion – ist jedoch das zwischenmenschliche Zusammenkommen. Dieses ist, wie Obermeister Schmitz betonte, weiterhin wichtig und wird den Familientag der Innung Ende August prägen.
Nähere Informationen zum Azubiaustausch:
Elektroinnung Westeifel
Kalvarienbergstraße 1, 54595 Prüm, Tel. 06551 9602-0, Fax 06551 9602-10,
www.elektroinnung-westeifel.de