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4. Juli 2024

Vorbildliche Eifeler Gastgeber setzen auf Nachhaltigkeit

Trafen sich ein Jahr nach der Auszeichnung zum Erfahrungsaustausch: Die Eifeler ETGG Betriebe

Das Projekt ETGG („European Tourism Going Green 2030“) stand für Nachhaltigkeit und ökologische Orientierung im Tourismus. Die Eifel war dabei neben Ostbayern eine von nur zwei deutschen Pilotregionen und die Eifel Tourismus GmbH (ET) einer von acht Partnern aus sechs EU-Ländern.

Durch diese Partnerschaft ermöglichte sie den direkten Zugang zu Expertenwissen und Beratungsleistungen für kleine und mittelständische Tourismusbetriebe. Im vergangenen Jahr wurden fünf Eifeler Betriebe ausgezeichnet (vgl. Beitrag: “Fünf Eifeler Betriebe erhalten Nachhaltigkeitssiegel im Rahmen eines europaweiten Tourismusprojekts“).

Auch nach Ende der Projektlaufzeit von ETGG 2030 setzt sich das Engagement dieser Anbieter in Sachen Nachhaltigkeit fort, wie das jüngste Treffen im Dinosaurierpark Ernzen unter Beweis stellte.

Der Dinopark zählt selbst zu den ETGG-zertifizierten Akteuren, die mit kreativen Best-Practice-Ansätzen überzeugen. Aus der Eifel darüber hinaus mit im Boot: die eifelnomaden mit Sitz in Schönecken, das Landhaus am Aremberg in Antweiler, der Campingplatz Südeifel in Irrel und die Irreler Mühle. Somit setzen alle in 2023 ausgezeichneten Betriebe ihre Arbeit im Sinne von ETGG fort. Zudem gibt es neue Interessenten und Teilnehmer, beispielsweise Patrick Jonas mit den nachhaltigen und rückbaubaren Sternengucker-Hochsitzen oder das Hotel euvea in Neuerburg, welches sich auf den Weg zur zur zertifizierten Nachhaltigkeit machen will.

Das jetzige Meeting der Eifeler Teilnehmer gab ausführlich Gelegenheit zum fachlichen Austausch. So wurde das Thema Nachhaltigkeit als Schwerpunkt der Kommunikation im Standortmarketing Eifel beleuchtet. Peter Zimmer von der FUTOUR Tourismusberatung zog eine positive Bilanz  ein Jahr nach erfolgreichem Abschluss des Projektes ETGG2030. Doch auch die neuen Attraktionen des Dinosaurierparks wie etwa die Sonderausstellung “The Big 5+: die größten Raubsaurier Europas” wurden bei einem Rundgang präsentiert. Die neue Hängebrücke über die Irreler Wasserfälle war ein weiteres Highlight des Treffens. Die Zusammenkunft zeigte zudem noch einmal die positive Bedeutung der individuellen und interaktiven Unterstützung durch Experten, die mit dem ETGG-Prozess verbunden ist.

Weitere Betrieben arbeiten am Thema Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit, also “grün” agieren, ist mittlerweile eine von Gästen erwartete Selbstverständlichkeit, abgesehen von gesetzlichen Auflagen, die es zu erfüllen gilt. Die entsprechende Beratung zahlt sich konkret für die Betriebe aus und macht sie wettbewerbsfähiger.

Das erkennen auch Eifeler Gastgeber wie die Senfmühle Monschau, das Kloster Steinfeld und der Nettersheimer Hof. Sie wollen – nun mit Hilfe professioneller Begleitung durch die von Jan Kobernuß geführte Freizeit- und Tourismusberatungsgesellschaft  ift-consulting mit Sitz in Köln – ihre umwelt- und ressourcenschonende Orientierung noch weiter intensivieren.

Kobernuß betont aus seiner Expertensicht. dass mit einem effektiven Nachhaltigkeitsmanagement mittel- und langfristig auch Kosten gesenkt werden. Die einzelfallgerechte Vor-Ort-Beratung in den Betrieben und der “Werkzeugkasten”, der inklusive einer Übersicht geeigneter Förderprogramme von ift zur Verfügung gestellt wird, zahle sich aus. Auch wenn die Nachhaltigkeit nicht der vorrangige Urlaubsgrund ist – bei den Gästen kommen die Ideen gut an und setzen bei dem einen oder anderen einen Nachdenkprozess in Gang. Außerdem stehen im neuen Beratungszyklus Ressourcen- und Energiemanagement, Mitarbeitergewinnung oder Kommunikation auf der Agenda.

Einmal mehr erweist sich Nachhaltigkeit als ganzheitliche Antwort auf die kommenden Herausforderungen im Tourismus – die Eifeler Betriebe nehmen die Herausforderung an.

Kategorien:
Nachhaltigkeit · Tourismus

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Autor(in): Klaus Schäfer
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