25. November 2022

Gemeinsam Zukunft stiften: Die Junior Uni in Daun

© Eifel Tourismus - Lars May

1975 legte Peter Lepper mit der Gründung der TPS Technitube Röhrenwerke GmbH den Grundstein für den späteren Unternehmensverbund Techniropa.

Heute gehören zur Techniropa Holding GmbH siebzehn Unternehmen aus unterschiedlichen Branchen. Von Verlagen, Immobilienfirmen bis hin zu Kunststoff verarbeitenden Betrieben. 2018 errichtete Doris G. Lepper die LEPPER-Stiftung welche sich seitdem satzungsgemäß der Schaffung besserer Rahmenbedingungen für Bildung, Forschung und Entwicklung sowie im Gesundheitswesen insbesondere auch in der Eifel-Region verschrieben hat. Der Aufbau der Junior Uni Daun ist sicherlich ein Höhepunkt in der noch jungen Stiftungsgeschichte.

Im Rahmen unserer Standortkampagne Wir. Leben. Eifel! sprachen wir mit Stefan Kön, Geschäftsführer der Techniropa Holding GmbH, und Tyrone Winbush, stellvertretender Vorstandsvorsitzender der LEPPER Stiftung, über die Unternehmen, den Standort in der Eifel und insbesondere über das Leuchtturmprojekt „Junior Uni Daun“.

“Unser Projekt zeigt, wie toll die Eifel ist, wie gut man hier leben kann und welche interessanten Unternehmen es in der Eifel gibt.”
Stefan Kön – Geschäftsführer der Techniropa Holding GmbH

Einer breiteren Öffentlichkeit ist insbesondere die TechniSat als Anbieter von hochwertiger Unterhaltungselektronik bekannt. Immerhin arbeiten hier über 1.200 Mitarbeiter*innen an fünf Standorten. Doch zur Techniropa Holding gehören noch viele andere spannende Unternehmen. „Die TPS Technitube Röhrenwerke und natürlich TechniSat sind die größten Firmen der Holding. Aber wir haben verstärkt auch neue Geschäftsfelder besetzt. Im Bereich der Elektromobilität zum Beispiel haben wir TechniBike gegründet und mit „HoheAcht“ eine eigene E-Bike-Marke gelauncht. Spannend ist auch unsere TechniVolt mit innovativer Ladetechnik wie zum Beispiel Wallboxen für E-Autos“, beschreibt Techniropa-Geschäftsführer Stefan Kön den jüngst eingeschlagenen Weg in neue Marktsegmente.


„Wenn man mit neuen Produkten und Dienstleistungen erfolgreich die Märkte von heute und morgen besetzen will, dann müssen allerdings die Rahmenbedingungen stimmen. Dazu zählt die Infrastruktur am Standort und vor allem aber auch das Vorhandensein von Nachwuchs- und gut ausgebildeten Fachkräften. Hier geht die LEPPER-Stiftung mit der Errichtung einer Junior Uni in Daun in die Offensive“, begründet Tyrone Winbush, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Stiftung, das Leuchtturm-Projekt.

Das Vorhaben der LEPPER Stiftung ist für die Eifel-Region einmalig: Da, wo vor einigen Monaten in Daun noch die „alte Brotfabrik“ stand, wächst eine Junior Uni, die sich zu einem einmaligen Lern- und Erlebnisort für die Eifel entwickeln soll. Hier sollen Kindern und Jugendlichen zwischen vier und zwanzig Jahren – ohne Notendruck und unabhängig von Sozial- und Bildungshintergrund – vor allem in den Fachbereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT), aber auch in den Gebieten Kunst und Kultur (Musik, Tanz, Theater) lernen und forschen können.

„Darüber hinaus wird die Junior Uni Daun durch ein praxisorientiertes und heimatverbundenes Bildungskonzept dazu beitragen, junge Menschen als qualifizierte Nachwuchskräfte für Unternehmen in der Region Daun zu binden. So unterstützt die Junior Uni Daun die Unternehmen vor Ort im Fachkräftewettbewerb und wirkt positiv auf den Erhalt und die Steigerung der regionalen Wirtschaftskraft und Lebensqualität. Das brauchen wir, nicht nur für Techniropa“ sind sich Kön und Winbush einig.

Zudem fügt sich das Projekt mit den Aspekten „Bildung für nachhaltige Entwicklung“, „Klimaschutz“ und „internationale Partnerschaft und Wissenstransfer“ nahtlos in die Agenda 2030 der UNESCO Geoparks Vulkaneifel ein. „Unser Projekt zeigt, wie toll die Eifel ist, wie gut man hier leben kann und welche interessanten Unternehmen es in der Eifel gibt“, schließen Stefan Kön und Tyrone Winbush das kleine Interview ab. Dem haben wir nichts hinzuzufügen.

Diese und weitere interessante Reportagen zu “Wirtschaft trifft Wissenschaft” finden Sie auf unserer Webseite zum Wirtschaftsstandort Eifel.

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