13. Oktober 2022

OTTO JUNKER GmbH – Fortschritt durch Wissensvorsprung

© Eifel Tourismus - Lars May

Im dritten Teil unserer Serie über „Hidden Champions“ (deutsch: unbekannte Weltmarktführer) möchten wir Ihnen heute die OTTO JUNKER GmbH mit Sitz in Simmerath-Lammersdorf, rund 20 km südlich von Aachen vorstellen. Das 1924 gegründete Unternehmen hat sich zu einem weltweit agierenden Technologie- und Systempartner für Gieß- und Thermoprozesse in der Gusseisen- und Stahl- als auch in der Aluminium- und Kupfer-Gießerei- und Halbzeug-Industrie entwickelt.

Zusätzlich betreibt OTTO JUNKER eine Edelstahlgießerei am Standort Lammersdorf und beliefert mit Edelstahlgussprodukten und großvolumigen Hochpräzisionskomponenten hauptsächlich den europäischen Markt. Heute erfüllt die OTTO JUNKER GmbH mit ihren Tochtergesellschaften in Deutschland, China, USA, Indien und der Tschechischen Republik, alle Voraussetzungen für einen Hidden Champion.

Im Rahmen unsere Kampagne Wir. Leben. Eifel! sprachen wir mit Erik Míček, Chief Executive Officer (CEO) und Rainer Kiechl, Chief Financial Officer (CFO) über die Bedeutung von Forschung und Entwicklung sowie Human-Capital für den Hidden Champion OTTO JUNKER.


Mit dem Gießerei- und Thermoprozessanlagenbau, dem Service sowie der Edelstahlgießerei mit angegliederter Präzisionslohnbearbeitung ist die OTTO JUNKER gut für die Anforderungen der Zukunft gerüstet. Über alle Geschäftsfelder hinweg ist dabei kontinuierliche Innovationsfähigkeit unverzichtbar, um im internationalen Wettbewerb bestehen zu können.

„Unser Anspruch ist die Innovations- und Technologieführerschaft. Zu diesem Zweck investieren wir kontinuierlich in Forschung und Entwicklung. Ziel ist es, unseren Kunden stets einen Zusatznutzen durch Wissensvorsprung zu bieten“, erklärt CEO Erik Míček im Interview. „Unser Eifel-Standort in unmittelbarer Nähe zur RWTH Aachen hilft uns da enorm. Denn diese Verbindungen zu Universitäten und technischen Hochschulen lassen uns in Forschung und Entwicklung ganz vorne mitspielen“, so Erik Míček weiter.

Doch alleine der Wissenstransfer aus den Hochschulen ist nicht ausreichend. Wie so viele technologisch getriebene Unternehmen ist auch OTTO JUNKER auf gut ausgebildete Mitarbeiter*innen angewiesen und steht dort im Wettbewerb um die besten Kräfte.

„Um heute Mitarbeiter*innen für ein Leben und Arbeiten in der Eifel gewinnen zu können, muss man sich konsequent als modernes Unternehmen aufstellen. Das heißt auch zu akzeptieren, wie die Erwartungshaltung von jüngeren Menschen heute aussieht und auch darauf einzugehen“ beschreibt CFO Rainer Kiechl die aktuellen Herausforderungen. „Sicherlich ist es so, dass junge Menschen, die an einer Hochschule ausgebildet werden und dort eine Verbindung zu unseren Produkten und Verfahren aufbauen können, genau der Personenkreis sind, mit denen wir hier in der Eifel die OTTO JUNKER -Zukunft gestalten wollen“, erläutert Rainer Kiechl weiter.

Um beim Thema Zukunft zu bleiben: „Wenn man von Wärmebehandlung spricht, muss man wissen, dass unsere Anlagen besonders auf Aluminium und Kupfer spezialisiert sind. Beides Rohstoffe also, die zukünftig immer wichtiger werden. Das Recyceln von Elektrobatterien zum Beispiel ist ein Riesenthema. Da müssen wir gut aufgestellt sein. Denn dafür wollen wir die Anlagen liefern und unsere Position als Hidden Champion ausbauen“, fasst Erik Míček die OTTO JUNKER-Strategie zusammen.

Der Standort Eifel mit der Nähe zur RWTH Aachen und die tiefe Verwurzelung des Unternehmens in der Region tragen sicherlich ihren Teil dazu bei, dass die OTTO JUNKER-Erfolgsgeschichte weiter fortgeschrieben werden kann.  Wir. Leben. Eifel!

Diese und weitere interessante Reportagen zu “Wirtschaft trifft Wissenschaft” finden Sie auf unserer Webseite zum Wirtschaftsstandort Eifel: https://www.standort-eifel.de/wirtschaftsstandort/innovation-forschung/wirtschaft-trifft-wissenschaft

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