14. September 2022

Endlich wieder „Nach der Ernte“ – Die Großveranstaltung „Nach der Ernte“ im LVR-Freilichtmuseum Kommern zeigt eine Vielfalt traditioneller bäuerlicher und handwerklicher Arbeiten unserer Vorfahren – Mit großem Bauernmarkt

© Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR (JPG, 4,40 MB)

14. September 2022 Mechernich-Kommern. Die Veranstaltung „Nach der Ernte“ musste coronabedingt in den letzten zwei Jahren teilweise stark verkleinert stattfinden. In diesem Jahr sind die Organisatoren der Veranstaltungen aber froh, dass diese am 17. und 18. September wieder in gewohnter Form stattfinden kann. Dabei erinnert das LVR-Freilichtmuseum Kommern, zwischen 11 und 18 Uhr, an die vielfältigen und anstrengenden Arbeiten, die bei den Bauern auf dem Hof, auf dem Feld und in den Bauernküchen und mit dem Abschluss der Ernte im Spätsommer auch bei den Handwerkern im Dorf anfielen.

Nach der Ernte im LVR-Freilichtmuseum Kommern, © Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR (JPG, 4,40 MB)

Zahlreiche Kaltblutpferde, Zugochsen, historische Wagen und Arbeitsgeräte werden im Einsatz zu sehen sein. Schwere Rösser aus dem Rheinland sowie aus Westfalen, Belgien und Luxemburg pflügen und eggen, ziehen Baumstämme aus dem Wald oder fahren hoch beladene Getreidewagen zur historischen Scheune.

Seltene Rinderrassen wie das rätische Grauvieh, das Gelbvieh, das deutsche Schwarzbunte Niederungsrind und das Glanrind können die Besucher hautnah erleben. Zudem wird gezeigt wie früher die Rinder in Anspannung genommen wurden und für den Menschen wertvolle Dienste leisteten. Auch die Entwicklung der Landtechnik steht im Fokus: So wird wieder eine umfangreiche Anzahl an historischen Traktoren und Arbeitsgeräten gezeigt.

Eröffnet wird die Veranstaltung samstags und sonntags jeweils mit einem Korso der Kaltblutpferde und Zugochsen mit ihren historischen Gespannen und der Akteure, die ihr handwerkliches Können vorführen. Der Korso startet in diesem Jahr an beiden Tagen um 12 Uhr.

Bei vielen Aktionen können die großen und kleinen Museumsbesucher mitwirken. So beim Dreschen mit dem Flegel, der Kornreinigung mit Windfege und Wanne, bei der Flachsverarbeitung, beim Drechseln oder beim Sauerkrautansetzen.

Auch viel altes Handwerk wird gezeigt: Dorfschmied, Stellmacher, Drechsler, Steinmetzin, Korbflechterin und Mausefallenmacherin zeigen Handwerkstechniken, die heute ausgestorben oder weitgehend unbekannt sind.

Wer frische Produkte aus der Region kosten und erwerben möchte, ist auf dem „Bauernmarkt“ bestens aufgehoben.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier: http://www.kommern.lvr.de

 

Medienkontakt:

Daniel Manner, Tel. 02443 9980-120 / daniel.manner@lvr.de

© Foto: Nach der Ernte im LVR-Freilichtmuseum Kommern, Foto: Hans-Theo Gerhards/LVR (JPG, 4,40 MB)

Über den LVR
Der Landschaftsverband Rheinland (LVR) arbeitet als Kommunalverband mit rund 20.000 Beschäftigten für die 9,7 Millionen Menschen im Rheinland. Mit seinen 41 Schulen, zehn Kliniken, 20 Museen und Kultureinrichtungen, vier Jugendhilfeeinrichtungen, dem Landesjugendamt sowie dem Verbund Heilpädagogischer Hilfen erfüllt er Aufgaben, die rheinlandweit wahrgenommen werden. Der LVR ist Deutschlands größter Leistungsträger für Menschen mit Behinderungen und engagiert sich für Inklusion in allen Lebensbereichen. „Qualität für Menschen“ ist sein Leitgedanke.

Die 13 kreisfreien Städte und die zwölf Kreise im Rheinland sowie die StädteRegion Aachen sind die Mitgliedskörperschaften des LVR. In der Landschaftsversammlung Rheinland gestalten gewählte Mitglieder aus den rheinischen Kommunen die Arbeit des Verbandes.

 

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