4. August 2022

Wie Zusammenarbeit in der Region funktioniert

Foto © Familie Breuer

EIFEL Produzent Geflügelhof Breuer gibt Einblick in seine Arbeit

Dass eine Erzeugergemeinschaft ein Vorbild für gemeinschaftliches und erfolgreiches Arbeiten in ländlichen Regionen ist, davon konnte sich auch Daniela Schmitt, rheinland-pfälzische Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau bei einem Besuch in der Eifel überzeugen. Die Staatsministerin besichtigte im Rahmen ihrer Sommertour auch einen Betrieb der Regionalmarke EIFEL. Familie Breuer vom gleichnamigen Geflügelhof freute sich über den spontanen Besuch der Politikerin, die aufgrund einer sehr kurzfristigen Terminänderung, den Weg nach Winringen fand.

Gudrun und Heribert Breuer sind Vollblutlandwirte und hatten bis vor wenigen Jahren einen reinen Milchviehbetrieb in Winringen. Vor etwa 3 Jahren entschied sich die Familie für einen kompletten Strategiewechsel auf dem Hof, da die Milchviehhaltung für die Breuers leider keine zukunftsfähige Perspektive darstellte. So sehr Gudrun und Heribert Breuer auch ihre Arbeit mit der Viehherde am Herzen lag. Statt der Milchviehhaltung fiel die Entscheidung auf die Geflügelhaltung mit Eier-Produktion. Doch sich allein um die Produktion und komplette Vermarktung der Eier zu kümmern, das kam für Familie Breuer schlichtweg nicht in Frage. Sie holten sich den Profi Guido Andres vom Geflügelhof Andres an die Hand. Andere familiengeführte Geflügelhöfe aus der Eifel arbeiteten schon seit Jahren in der Erzeugergemeinschaft „Regionalmarke EIFEL Eier“ von Guido Andres erfolgreich zusammen.

Foto (Familie Breuer): Vorne v.r.: Daniela Schmitt, Ministerin für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau in RLP, und Gudrun Breuer, Präsidentin des Landfrauenverbandes Rheinland-Nassau und Besitzerin des gleichnamigen Geflügelhofes; hinten v.r. Heribert Breuer; Marco Weber, MdL RLP – Parlamentarischer Geschäftsführer und Agrarpolitischer Sprecher der FDP-Landtagsfraktion RLP; Philipp Fernis, FDP-RLP Fraktionsvorsitzender und Steven Wink, stellv. Fraktionsvorsitzender FDP-RLP

Das dahinterstehende Konzept überzeugte die Winringer Landwirte – 2020 wurde der Freiland-Hühnerstall schließlich fertiggestellt und die erste Herde konnte in den Stall einziehen. Die Familie kann sich durch die Kooperation in der Erzeugergemeinschaft voll und ganz um die Tiere und die Produktion der Eier kümmern. „Es war die absolut richtige Entscheidung. Für unseren Familienbetrieb haben wir rechtzeitig einen Strategiewechsel vollzogen. Wir hätten diesen Schritt nicht gewagt, wenn wir nicht solch starke Partner und die Erzeugergemeinschaft im Rücken gehabt hätten. Außerdem war und ist es uns wichtig, dass unsere Produkte regional vermarktet werden“, so Gudrun Breuer, die sich auch als Präsidentin im Landfrauenverband Rheinland-Nassau engagiert.

Auch hinsichtlich der Qualität möchte die Erzeugergemeinschaft ein Zeichen setzen. Alle Geflügelhöfe der Erzeugergemeinschaft von Guido Andres, die mit dem bunten EIFEL Logo werben, müssen bestimmte Qualitätskriterien einhalten. So kommt beispielsweise der Weizen als Futter aus der Eifel und die Hennen stammen von Aufzuchtbetrieben, bei denen die Schlupfbrüder garantiert aufgezogen werden. Außerdem sind die Betriebe dem 1995 gegründeten Verein für kontrollierte alternative Tierhaltungsformen (KAT) angeschlossen. Dies dient u.a. zur Rückverfolgung und Herkunftssicherung von Eiern und der Überprüfung der Haltungsbedingungen. „Wir sind Teil einer Qualitätsgemeinschaft – darauf sind wir stolz. Für den Verbraucher ist dies ganz einfach am Regionalmarke EIFEL-“e“ auf den Verpackungen zu erkennen“, sagte Heribert Breuer im Gespräch mit der Ministerin.

„Wir haben uns sehr über den Ad-hoc Besuch von Landwirtschaftsministerin Schmitt auf unserem Hof gefreut – es war ein guter und wichtiger Austausch“, fasste Gudrun Breuer den Termin zufrieden zusammen.

Foto (Familie Breuer): Im Gespräch mit der Landwirtschaftsministerin Daniela Schmitt

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