1. April 2022

Ein Zeichen der Ermutigung: Bundeskanzler Scholz in Bad Münstereifel

© Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Bei einem Rundgang durch die Stadt und Gesprächen mit Ladeninhabern wurden Bundeskanzler und Innenministerin Faeser durch Ministerpräsident Wüst, Landrat Ramers und Bürgermeisterin Preiser-Marian begleitet.

Beim Rundgang durch Bad Münstereifel: Bundeskanzler Olaf Scholz, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Landrat Markus Ramers. © Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Sicherte Unterstützung beim Thema Bevölkerungsschutz zu: Innenministerin Nancy Faeser im Gespräch mit Landrat Markus Ramers. © Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Nur wenige Wochen nach der Flutkatastrophe hatte der damalige Vize-Kanzler und Finanzminister Olaf Scholz die Stadt Schleiden besucht und versprochen, dass er wiederkommt, wenn er Kanzler wird. Und er hat Wort gehalten. „Gerade jetzt ist sein Besuch ein wichtiges Zeichen. Trotz Krieg in der Ukraine und neuer Krisen sind die Flutkatastrophe und die vielen betroffenen Menschen im Kreis Euskirchen nicht vergessen“, so Landrat Markus Ramers. „An vielen Stellen im Kreisgebiet zeigt sich, dass es vorangeht. Was die Menschen mitsamt den vielen Unterstützern geleistet haben, ist bemerkenswert. Aber es gibt immer noch eine Menge zu tun und das sieht man auch hier in Bad Münstereifel“, so Landrat Ramers.

Die Gesamtschäden werden auf über 1 Milliarde Euro geschätzt, allein Kreis und Kommunen beziffern die Schäden an der öffentlichen Infrastruktur in den bisher vorliegenden Wiederaufbauplänen auf mehr als 570 Millionen. Was die Schäden an den Privathaushalten betrifft, sind bisher insgesamt 3.955 Wiederaufbau-Anträge gestellt wurden, von denen sich 3.814 bei der Bezirksregierung im Bewilligungsprozess befinden. 120 Millionen Euro wurden bislang an betroffene Haushalte im Kreis Euskirchen ausgezahlt.

 

 

 

 

 

 

Herzlicher Empfang in Bad Münstereifel für Bundeskanzler Olaf Scholz (Mitte) – hier mit (v.r.) Landrat Markus Ramers, Innenministerin Nancy Faeser, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. © Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

In der Innenstadt von Bad Münstereifel machten sich die Spitzenpolitiker ein Bild vom Stand des Wiederaufbaus. (v.l.) Landrat Markus Ramers, Innenministerin Nancy Faeser, NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, Bundeskanzler Olaf Scholz und Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian. © Foto: W. Andres / Kreis Euskirchen

Mit Bezug zur aktuellen Haushaltsdebatte im Bundestag und dem Sondervermögen von 100 Milliarden Euro für die Bundeswehr, machte der Landrat gegenüber Innenministerin Nancy Faeser deutlich, dass auch die Stärkung des Bevölkerungsschutzes dringend einen höheren Stellenwert einnehmen müsse. „Die Stärkung unserer Bundeswehr ist wichtig. Doch genau so wichtig ist es, dass wir den Bevölkerungsschutz stärken. Für den Kreis Euskirchen haben wir das Jahr 2022 zum ‚Jahr des Bevölkerungsschutzes‘ erklärt und setzen bereits erste Maßnahmen um. Alle diese Maßnahmen sind sehr kostenintensiv“, so Landrat Ramers. Die Innenministerin sicherte zu, dass die Fördermöglichkeiten des Bundes verbessert werden sollen, um etwa den Ausbau der Sirenen-Warnsysteme im Kreisgebiet voranzutreiben.

„Es war eine sehr herzliche Atmosphäre“, so der Landrat abschließend zum Besuch des Kanzlers in Bad Münstereifel. „Olaf Scholz war bei den Gesprächen mit den Menschen sehr zugewandt und sehr interessiert. Er hat den ihnen Mut gemacht und gezeigt, dass die Flut mit den immensen Schäden nicht in Vergessenheit geraten ist.“

 

 

 

 

Pressekontakt:

Wolfgang Andres
Pressesprecher der Kreisverwaltung Euskirchen

Stabsstelle 12 – Landratsbüro und Öffentlichkeitsarbeit

Jülicher Ring 32, Büro A334
53879 Euskirchen

Tel.: 02251-15 303
Fax: 02251-15 392

Mail: wolfgang.andres@kreis-euskirchen.de

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