13. November 2021

Goodyear Dunlop Tires Germany – Ausbildung im Unternehmen: Eine Antwort auf den Fachkräftemangel

© Eifel Tourismus - Lars May

Wer ressourcenschonende Produkte entwickeln und energieeffizient produzieren möchte, der braucht dafür erstklassig ausgebildetes Personal. Dem gegenüber jedoch steht ein bundesweiter Fachkräftemangel – neben der Digitalisierung sicherlich aktuell die größte Herausforderung für die Unternehmen. Der Wettbewerb um das knappe Human Capital ist also groß.

Unternehmen insbesondere in ländlichen Regionen müssen sich daher etwas einfallen lassen. Wir sprachen im Rahmen unserer Reportage „Wir. Leben. Eifel!“ mit dem EIFEL Arbeitgeber Goodyear Dunlop Tires Germany in Wittlich über die Bedeutung von Aus- und Weiterbildung.

Goodyear Dunlop Tires Germany GmbH ist Teil des Reifenherstellers Goodyear. Im Werk in Wittlich werden hauptsächlich LKW- und Busreifen produziert.

Neben der Neureifenproduktion ist dabei die Reifenrunderneuerung ein wichtiges Standbein und gleichzeitig Musterbeispiel für ein ressourcenschonendes Produkt: „Wir runderneuern Reifen, die quasi ihr erstes Leben schon hinter sich haben. Das leistet natürlich einen großen Beitrag zur Ressourcenschonung, da man die Rohmaterialien nicht nochmal neu einkaufen muss“ bringt es Meikel Peters, Werksleiter im Goodyear Reifenwerk Wittlich auf den Punkt.

Jeder weiß um die Bedeutung der Reifen als sicherheitsrelevante Fahrzeugkomponenten. Qualität ist hier der entscheidende Faktor. Dafür werden bei Goodyear Materialien getestet und mechanische Belastungen simuliert. Das kann man nicht von Haus aus können. Das muss man lernen.

Deshalb hat Aus- und Weiterbildung bei Goodyear auch so einen hohen Stellenwert. „Wir bilden in verschiedenen Berufen aus. Sei es der Industriemechaniker, Mechatroniker, Elektroniker, Informatiker, Maschinenanlageführer oder Verfahrensmechaniker“, berichtet uns Jochen Jäschke, technischer Ausbilder bei Goodyear. Und die Produktion am Standort in Wittlich hat es in sich, treffen doch zwei Extreme zusammen:

„Wir haben hier Maschinen mit Zahnrädern von über 2 Meter Durchmesser und Motoren mit einer Leistung von über 2000Kw. Auf der anderen Seite sind da aber auch feinste Messmaschinen, die bis auf das Hundertstel genau arbeiten. Also der Maschinenpark ist hier schon Wahnsinn und das ist auch sehr interessant“, schwärmt Jäschke von „seiner Produktion“.

In der Eifel verwurzelt

Doch ein interessantes Arbeitsumfeld vor Ort alleine reicht heute nicht, um Mitarbeiter*innen zu gewinnen und zu halten. „Deshalb ist es gut, dass wir Teil eines globalen Unternehmens sind.  Dadurch sind wir mit unseren weiteren Standorten in Deutschland und Europa gut vernetzt“, erklärt uns Meikel Peters. Das eröffnet den Mitarbeiter*innen ganz andere Perspektiven über den Standort in Wittlich hinaus. Mit dem Werk in Luxemburg existiert zum Beispiel ein Austauschprogramm.

„Aber“, so Peters augenzwinkernd, „unsere Mitarbeiter sind sehr verwurzelt mit dem Standort in Wittlich. Wir haben viele langjährige Mitarbeiter, die bereits über Generationen hinaus hier tätig sind“.  Das klingt dann wieder stark nach Eifel. Und dem wollen wir auch nichts mehr hinzufügen außer: Wir. Leben. Eifel!


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Autor(in)

Stephan Kohler

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