11. Oktober 2021

Anica Hauswald erhält den Kunstpreis 2021 des Kreises Düren

© Foto: Kreis Düren

Kreis Düren. An sich glauben, nie aufgeben und aufstehen, wenn man umgefallen ist – das beschreibt Anica Hauswalds Einstellung sehr gut. Sie ist die Kunstpreisträgerin 2021 des Kreises Düren. “Ohne diese Einstellung, wäre ich heute nicht hier”, sagte sie bei ihrer Dankesrede während der gestrigen Preisverleihung (5. Oktober) im Kreishaus.

Landrat Wolfgang Spelthahn (l.) überreicht der gebürtigen Dürenerin Anica Hauswald (r.) den Kunstpreis 2021 des Kreises Düren. © Foto: Kreis Düren

“Es war nicht die erste Bewerbung für den Kunstpreis des Kreises Düren”, sagt die 35-Jährige ganz offen. In diesem Jahr aber hat die hochrangig besetzte Jury um Landrat Wolfgang Spelthahn die gebürtige Dürenerin aus rund 30 Bewerbungen ausgewählt. “Die Entscheidung fiel nicht sehr schwer, das Pendel schlug sehr stark aus”, betont der Landrat bei seiner Begrüßungsrede. Hartnäckigkeit zahlt sich aus. “Ich freue mich, dass wir Ihnen heute den Preis verleihen können und auf das, was in Zukunft noch folgt”, ergänzte er.

Hauswalds Arbeiten überzeugen durch “ungewöhnliche Materialien, mutige und individuelle Kombinationen, einer besonderen Ehrlichkeit und Authentizität”, sagt Luzia Schlösser, Leiterin des Burgenmuseums Nideggen sowie des Glasmalerei-Museums Linnich, bei der Laudatio. Sie vertrat Prof. Dr. Frank Günter Zehnder, Leiter der Internationalen Kunstakademie Heimbach, der am Abend nicht persönlich anwesend sein konnte. Er ließ ausrichten ließ, dass er sich auf die kommende Ausstellung von Hauswald in der Kunstakademie freue. Denn das ist ein Teil des Preises. Sie darf dort im kommenden Jahr, im Jubiläumsjahr des Kreises Düren, ihre Werke präsentieren. Zudem erhält sie dank der Sparkasse Düren einen 5000-Euro-Zuschuss zu dem Katalog sowie 5000 Euro als Preisgeld.

“Ich freue mich sehr darüber, dass Sie die Qualität und das Potenzial meiner Arbeit sehen. Danke für die Wertschätzung”, sagte Hauswald, die sich nicht nur bei der Jury, sondern bei ihren Wegbegleitern herzlich für die Unterstützung bedankte. Sie lebt heute in Düsseldorf, wo sie auch an der Kunstakademie gelernt hat und den begehrten Titel “Meisterschülerin” erhielt. Machte sie sich zunächst vor allem mit Kunstfell-Arbeiten einen Namen, so steht nun vor allem die freie Malerei im Mittepunkt ihres Schaffens. Besonders in der Coronapandemie half ihr die Kunst. “Im Außen war so viel Stillstand, Negativität und Angst, dass ich dem etwas entgegensetzen musste”, sagte sie. So kamen besonders Licht, Farbe und Bewegung in ihren Werken zum Ausdruck. Eine hochrangige Jury wählt alle zwei Jahre die Preisträger aus, die in besonderer Weise mit dem Kreis Düren verbunden sind.

 

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