26. Februar 2021

Wasserstoff – Der Stoff aus dem die Zukunft ist?

Das kleinste Molekül der Welt ist einer der größten Hoffnungsträger im Kampf gegen den Klimawandel. Seit Jahren sind Prozesse bekannt, die rein technisch die Lösung aller CO2-Probleme bieten. Auf der 1. Deutschen Vollversammlung Wasserstoff am 26. und 27. Januar 2021 wurden ausführlich Projekte und Prototypen dargestellt und Lösungsansätze von kleinen wie großen Unternehmen aus allen Branchen aufgezeigt. Und Lösungen sind nötig, denn der Klimawandel ist in vollem Gange.

Deshalb stehen jetzt Fragen der Wirtschaftlichkeit und der Umsetzbarkeit im Raum: Wie lassen sich lukrative Wertschöpfungsketten schließen? Bei der Verwendung von Wasserstoff existieren bereits viele Angebote: Brennstoffzellen-Lösungen für Autos, Busse und Bahnen, Gebäudeheizungen und Notstromversorgung – die Liste ist lang.

Bei der Erzeugung von Wasserstoff hingegen sieht die IHK Aachen noch Potentiale, die zu heben es lohnt. Deshalb hat sie auf verschiedenen Veranstaltungen bei regionalen Unternehmen dafür geworben, sich dem Thema zu öffnen und sich an einer regionalen Wertschöpfungskette zu beteiligen. Im moderierten Innovationsprozess „Moving Mittelstand“ für kleine und mittelständische Unternehmen wurde das Thema „Wasserstofftechnologien – Potenziale für den industriellen Mittelstand“ initiiert, mit dem regionale Wertschöpfung geschaffen sowie neue Produkte und Geschäftsmodelle entwickelt werden sollen.

Dabei ist eine technologieoffene Herangehensweise wichtig, denn für alle Fragestellungen existieren unterschiedliche Lösungsansätze. Das bietet für verschiedene Unternehmen viele Möglichkeiten, denn im Grunde ist es Maschinenbau: Die komplexen Anlagen benötigen eine Vielzahl von Einzelteilen, die aufeinander abgestimmt sein müssen: Rohre und Fittings, Reaktoren und Filter, Sensoren und Aktoren, IT- und Elektrotechnik, Teile aus Metall und Kunststoff… Die Reihe ließe sich beliebig fortführen.

Dementsprechend nahmen an der Kick-off-Veranstaltung der IHK am 28. Januar 2021 unterschiedliche Unternehmen teil, darunter auch namhafte Unternehmen aus dem Kreis Euskirchen. Nach einer kurzen Einführung stellten sich die Unternehmen gegenseitig mit ihren Erwartungen und Stärken vor. Schon dabei wurde deutlich, welches Potential in der Region zur Verfügung steht.

In der nächsten Phase geht es mit diesen Unternehmen Ende Februar 2021 zunächst in einem inhaltlichen Workshop um Informationen zu bestehenden Technologien und Herausforderungen. In einem zweiten Workshop Anfang März 2021 werden die Unternehmen individuell beraten und deren Möglichkeiten erarbeitet, sich in die Wertschöpfungskette zu integrieren. Erste Ideen werden bereits diskutiert. So bietet zum Beispiel die Wasserstofferzeugung und Speicherung für kleinere und mittlere Anwendungen ein großes Marktpotential.

Auf den verschiedenen Veranstaltungen wurde klar: Der Zug rollt! Noch ist es Zeit, sich zu positionieren. Nehmen Sie Kontakt mit uns auf, wenn Sie etwas zu der Wertschöpfungskette beisteuern können oder wenn Sie Forschungs- oder einfach Klärungsbedarf haben. Wer jetzt nicht mehr aufspringt, wird es schwer haben, an dem wachsenden Markt des kleinsten Moleküls seinen Platz zu finden.

 

Ihr Ansprechpartner bei der Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen

Michael Franssen
02251 / 15 – 1329
michael.franssen@kreis-euskirchen.de

 

 

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