15. Juli 2020

Zum gemeinsamen Experimentieren ins Schülerforschungszentrum Prümer Land – eine Idee wird Wirklichkeit

Regionale Fachberaterin für Chemie Michaela-Ostermann (links) und Max Zacharias Geschäftsführer des Naturparks-Nordeifel (rechts) leiten das Projekt

Prüm, den 14. Juli 2020: Vor drei Jahren kam die Regionale Fachberaterin für Chemie und Lehrerin am Regino-Gymnasium Prüm für die Fächer Chemie und Physik, Michaela Ostermann, auf die Idee zur Umsetzung eines Schülerforschungszentrums. Seit dem hat sich einiges im Projekt getan. Mit der Vorstellung der Idee bei weiterführenden Schulen im Eifelkreis Bitburg-Prüm und im Kreis Vulkaneifel, sowie auf kommunaler Ebene, wurde das Projekt immer konkreter. Mit der Übernahme der Trägerschaft des Naturparks Nordeifel e.V. im Teilgebiet Rheinland-Pfalz unter damaliger Leitung von Anne Derks, wurde ein weiterer zentraler Grundbaustein zur Projektverwirklichung gelegt. Denn im Sinne einer „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE) als ein zentrales Handlungsfeld Deutscher Naturparke, kann so das bereits bestehende Bildungsangebot durch das Forschungszentrum weiter ausgebaut werden. Mit dem Naturparkzentrum Prümer Land als zertifizierter „LernOrtNachhaltigkeit“ und außerschulischen Bildungsstätte, waren schließlich auch schnell künftige Laborräumlichkeiten gefunden. Neben diesen Voraussetzungen, erfuhr das Projekt große Unterstützung durch zahlreiche Unternehmen in der Region, sowie Vereinen und Stiftungen, ohne deren Sponsorengeldern das Forschungszentrum finanziell so nicht umsetzbar gewesen wäre. Inzwischen sind bereits über 130.000 Euro unter anderem zur Laboreinrichtung zusammengekommen.

Doch wie geht es nun weiter? Neben der intensiven Entwicklung von Unterrichtsbausteinen, mit Lehrerinnen und Lehrern verschiedenster weiterführender Schulen im Eifel- und Vulkaneifelkreis, entsteht ein Kooperationsnetzwerk mit regionalen Akteuren um das Forschungszentrum direkt an die Unternehmen vor Ort anzubinden. Und auch in den künftigen Räumlichkeiten in Prüm hat sich bereits einiges getan; Eichhörnchen, Wildschwein und Co von der Ausstellung des Naturparkzentrums sind schon umgezogen um für die Umbauarbeiten Platz zu schaffen. Doch damit nicht genug, mit dem geplanten Forschungszentrum wird ebenfalls ein wichtiger Grundstein für eine nachhaltige Förderung von Schülerinnen und Schülern im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) gelegt. Im Oktober 2020 steht hierfür die Bewerbung als MINT-Region Eifel an. Zentraler Mittelpunkt bildet natürlich das Schülerforschungszentrum Prümer Land.   Für die Projektleiter, Michaela Ostermann und Max Zacharias (Geschäftsführer des Naturparks Nordeifel) bleibt also noch viel zu tun, doch wir sind optimistisch, dass bis Mitte 2021 erste Schülergruppen die dann neu eingerichteten Laborräume zum Forschen nutzen können.

 

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