6. Juli 2020

Vorstand des Kreisbauernverbandes Bitburg-Prüm tagte

Vorstellung des Regionalmarke EIFEL Projekts „Weiterentwicklung EIFEL Schwein“ – Zukunft gemeinsam gestalten.

Die Landwirtschaft steht jeden Tag aufs Neue vor zahlreichen Herausforderungen. Die Vielfalt der Themen wurde bei der jüngsten Vorstandssitzung des Kreisbauernverbandes Bitburg-Prüm wieder deutlich. Vertreter der regionalen Landwirtschaft diskutierten über neue Verordnungen, aktuelle Marktsituationen und die aktive Gestaltung der familiär geprägten Landwirtschaft in der Eifel. In Summe eine Menge an Themen, denen sich die kleinen und mittelständischen Betriebe stellen müssen.

Bild (Andreas Lenz): Michael Horper, Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Nassau, kündigt den Vortrag der Regionalmarke EIFEL an

Im Rahmen der Veranstaltung stellte Arndt Balter, Produktmanager bei der Regionalmarke EIFEL GmbH, die Entwicklungen und die Chancen der Marke vor. Zentrales Thema war die „Weiterentwicklung im Bereich EIFEL Schwein“. Auf Grund fehlender Erlöse auf landwirtschaftlicher Seite, haben zahlreiche Ferkelerzeuger und Schweinemastbetriebe in der Eifel ihre Betriebe aufgegeben. Aber gerade in diesem Bereich entstehen derzeit neue Vermarktungschancen, welche auf die Forderung der Verbraucher nach mehr Tierwohl zurückzuführen sind. Zahlreiche Bemühungen und Investitionen der Landwirte in der Vergangenheit wurden leider nicht vom Markt honoriert. So ist es umso verständlicher, dass nun seitens der landwirtschaftlichen Erzeuger eine gewisse Skepsis und Zurückhaltung besteht.

Die Regionalmarke EIFEL möchte mit ausgewählten Vermarktern hier einen Mehrwert schaffen, damit anstehende Hürden (z.B. die gesetzlich vorgeschriebene Ferkelkastration unter Betäubung ab 2021), bei denen erneut Kosten entstehen, auch entsprechend entlohnt werden. Ohne die heimische Landwirtschaft gibt es auch keine echten regionalen Produkte! Es liegt an uns allen, diesen Prozess aktiv durch unser Kaufverhalten zu steuern und positiv zu begleiten. Erst wenn wir es gemeinsam schaffen, regionale Strukturen zu erhalten, kann hierauf weiter aufgebaut werden und Standards zum Wohle aller – Mensch und Tier – stetig verbessert werden.

Lesen Sie hierzu auch den Artikel aus der Rheinischen Bauernzeitung.

https://www.regionalmarke-eifel.de/Kreisbauernverband-Bitburg-Pruem-tagt

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Markus Pfeifer

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