26. Juli 2018

Aus dem Kreis Düren nach Harvard: Oskar Schulz schafft Sprung an Elite-Uni

© Foto: Kreis Düren

Kreis Düren. Es kann durchaus passieren, das Oskar Schulz aus Nideggen demnächst öfter mal mit Malia Obama, gebürtig aus Chicago, zusammentrifft. Einmal ist das sogar schon passiert: als Schulz in der Mensa der weltberühmten Harvard University an der Ostküste der USA stand. Harvard: Der junge Mann aus dem Kreis Düren wird die erste und älteste Uni der Vereinigten Staaten ab August besuchen. Schulz hat alle Tests bestanden. “Eine enorme Leistung”, sagt Landrat Wolfgang Spelthahn, als der 18-Jährige dem Kreishaus einen Besuch abstattet.

Man sollte meinen, dass jemand, der die Zulassung für die amerikanische Elite-Uni in der Tasche hat, genau weiß, was er will. Ist aber gar nicht so. Oskar Schulz geht auch nach Harvard, weil er noch nicht genau weiß, was er will. Genauer gesagt: was er später machen möchte. “In Harvard kann ich zunächst mal einiges ausprobieren, bevor ich mich festlegen muss, welches Fach ich studiere.” Der Nideggener hat ein außerordentliches Interesse für Sozialwissenschaften – und wollte auch deshalb nach Harvard. “An der Uni wird viel diskutiert, auch abends noch, das ist genau das, was ich mir wünsche.”

Oskar Schulz berichtete Landrat Wolfgang Spelthahn (r.) von seinen Zielen an der Elite-Universität Harvard (mit auf dem Bild Annegret Greven, die die Kreispartnerschaften des Kreises Düren koordiniert und Wolfgang Arnold, Leiter des Gymnasiums Kreuzau). Foto: Kreis Düren

Landrat Wolfgang Spelthahn zeigte sich bei Oskar Schulz’ Besuch im Kreishaus sicher, dass der Nideggener von seinem Studium an der weltbekannten Universität enorm profitieren würde. Schulz hatte vor einiger Zeit auch die Zusage, an einem Austauschprogramm des Kreises Düren mit seinen Partnerkreis in Dorchester an der Ostküste der USA teilzunehmen. “Man muss auch den Mut haben, sich für so ein Studium zu bewerben”, sagte der Landrat, “und das dann auch durchzuziehen.”

Schulz musste mehrere Tests absolvieren, in Mathe und über Essays, die er zu schreiben hatte. Texte, aus denen auch seine Motivation abzulesen war, in die USA zu gehen. Zudem brauchte er ein Empfehlungsschreiben, das ihm seine Schule, das Gymnasium Kreuzau, natürlich ohne Vorbehalte ausstellen konnte – nicht nur, weil Schulz in diesem Jahr ein Abitur mit 1,0-Schnitt hinlegte. “Sein Kopf muss ständig rauchen”, sagte Schulleiter Wolfgang Arnold augenzwinkernd.

Auf vier Jahre ist das Studium ausgelegt und wenn Oskar Schulz es absolviert hat, hat er eine Gemeinsamkeit zum Beispiel mit Facebook-Gründer Mark Zuckerberg oder dem früheren US-Präsidenten John F. Kennedy.  “Ich bin gespannt”, sagt Schulz, der derzeit der Einzige aus dem Kreis Düren ist, der einen Studienplatz in Harvard hat. Wie begehrt die Elite-Uni nahe Boston ist, zeigen diese Zahlen: 21 000 ausländische junge Erwachsene haben sich beworben – 190 wurden letztlich genommen. Einer von ihnen: Oskar Schulz. “Damit sind Sie auch ein Vorbild”, sagte Landrat Wolfgang Spelthahn. “Sie können stolz darauf sein, den Sprung nach Harvard geschafft zu haben.”

 

 

 

 

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