22. Juni 2018

Gemeinsam die Region stärken – IHK-Präsident Wolfgang Mainz besucht Landrat Günter Rosenke im Kreis Euskirchen

Der Zusammenhalt der Wirtschaftsregion und die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Kreis Euskirchen waren Themen bei einem Treffen zwischen Landrat Günter Rosenke und IHK-Präsident Wolfgang Mainz beim Besuch der Theo Hillers GmbH in Kall.

„Die Wirtschaft in der Eifel ist gut aufgestellt und die gute Konjunktur sorgt für Arbeitsplätze“, sagte IHK-Präsident Wolfgang Mainz, der gemeinsam mit IHK-Hauptgeschäftsführer Michael F. Bayer zu einem Antrittsbesuch in den Kreis Euskirchen gekommen war. In Zeiten der Digitalisierung sei die Verfügbarkeit von Breitbandanbindungen heute der wichtigste Standortfaktor.

IHK-Präsident Wolfgang Mainz (3. v. l.) traf Landrat Günter Ro-senke bei einem Besuch der Theo Hillers GmbH in Kall. Mit dabei waren Christoph Hillers, Iris Poth, Kreis Euskirchen, Michael F. Bayer, IHK-Hauptgeschäftsführer, Fritz Rötting, IHK-Geschäftsführer und Stefan Hillers.

Hier konnte Landrat Günter Rosenke gute Nachrichten vermelden: Der Ausbau komme endlich voran und er sei zuversichtlich, dass bis Ende 2020 in vielen Gemeinden und Gewerbegebieten des Kreises Glasfaserverbindungen zur Verfügung stehen werden. Weitere Themen waren der Lückenschluss der A1, die Zukunftsinitiative Eifel und der Zusammenhalt der Region. „Wir müssen unsere Kräfte bündeln, denn nur als integrierter Raum Euskirchen, Düren, Aachen können wir uns Gehör in Düsseldorf und Berlin verschaffen“, sagte Wolfgang Mainz.

Neben der Digitalisierung sieht er den Ausstieg aus der Braunkohleförderung als größte Herausforderung für die nächsten Jahre. Dafür sei es notwendig, dass die Region ihre Interessen in die Kohlekommission der Bundesregierung einbringe. Ziel müsse es sein, die Wertschöpfungsketten der energieintensiven Industrie auch im Kreis Euskirchen zu verdeutlichen und dauerhaft zu sichern.

Einigkeit bestand hinsichtlich der Aktivitäten zur Gewinnung von Fachkräften. „Ausbildung ist der beste Weg, den Fachkräftebedarf zu sichern“, sagte Stefan Hillers, Geschäftsführer der Theo Hillers GmbH. Von den 290 Mitarbeitern des Unternehmens seien 30 Auszubildende. Um die Praxisnähe zu stärken, habe der Betrieb eine eigene Ausbildungswerkstatt eingerichtet, in der die jungen Menschen den Umgang mit Metall und den entsprechenden Maschinen erlernen. Hillers, auch Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Eifel, unterstrich die Bedeutung von

Netzwerken der Unternehmen vor Ort. Gemeinsam könne man etwas unternehmen und bewegen.

 

 

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