20. April 2018

IHK-Regionalausschuss Eifel: Stefan Hillers übernimmt Vorsitz

© Foto: IHK Aachen

Der Regionalausschuss für die Eifel der Industrie- und Handelskammer (IHK) Aachen hat bei seiner Sitzung bei WEISS-DRUCK in Monschau den Unternehmer Stefan Hillers für vier Jahre zum Vorsitzenden des Gremiums gewählt. Der Geschäftsführer der in Kall ansässigen Theo Hillers GmbH ist seit 2014 als Mitglied der IHK-Vollversammlung und des Regionalausschusses aktiv. Die Theo Hillers GmbH produziert seit mehr als 30 Jahren mit 300 Mitarbeitern Präzisionsteile im Bereich der Kunststoff-Spritztechnologie.

Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde Thomas Roth, Geschäftsführer der Gölz GmbH, gewählt. Er gehört dem Gremium ebenfalls seit 2014 an. Die Gölz GmbH produziert in Hellenthal mit rund 55 Mitarbeitern Diamantwerkzeuge und Baugeräte überwiegend für den Betoneinsatz.

Nach der Wahl diskutierten die 20 Unternehmer im Regionalausschuss mit Klaus Voussem, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Landtagsfraktion NRW, über aktuelle Infrastrukturprojekte. „Die Unternehmen in der Eifel haben große Erwartungen an die Landesregierung, da sie gute Verkehrsanbindungen benötigen“, resümierte Hillers. In der heutigen Zeit seien gute Breitbandanbindungen fast noch wichtiger. Hier müsse die Politik weiterhin Unterstützung leisten und den Ausbau beschleunigen.

Der IHK-Regionalausschuss für die Eifel hat neu gewählt: Vorsitzender Stefan Hillers (l.) mit dem vorherigen Amtsinhaber Paul Berners (Mitte) sowie dem stellvertretenden Vorsitzenden Thomas Roth.
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Zwei Fragen an Stefan Hillers, Vorsitzender des IHK-Regionalausschusses für die Eifel

„Die Eifel ist sehr attraktiv – es wissen nur noch nicht alle“

Sie haben den Vorsitz des IHK-Regionalausschusses für die Eifel übernommen. Worin sehen Sie die zentralen Themen der Zukunft?
Hillers: Wir wollen zum Ersten die Eifel als Wirtschafts- und Lebensraum stärken. Mit der von der „Zukunftsinitiative Eifel“ ins Leben gerufenen Standortmarke Eifel haben wir dazu ein vielversprechendes Instrument entwickelt. Zum Zweiten widmen wir uns der Infrastruktur, zu der neben den üblichen Verkehrswegen heute auch die Erschließung mit High-Speed-Internet zählt. Zum Dritten wollen wir unsere vielfältige Unternehmenslandschaft sichtbar machen. Dazu arbeiten wir eng mit den einzelnen Organisationen der Wirtschaftsförderung zusammen.

Wie steht es um die Standort-Attraktivität der Region Eifel? Welche Entwicklungen haben die Wirtschaft im ländlichen Raum zuletzt vorangebracht, und wo besteht noch dringender Nachholbedarf?

Hillers: Die Eifel und die Bördelandschaft sind sehr attraktiv – es wissen nur noch nicht alle. Daran wollen wir mit der Standortmarke Eifel arbeiten. Daneben gibt es Aktivitäten zur Bewerbung des Wirtschaftsraumes Euskirchen. Der Nationalpark und das touristische Marketing leisten einen großen Beitrag zum positiven Image unseres Standortes. Der Wettbewerb um „helle Köpfe“ wird allerdings härter! Wichtig ist eine gute Ausstattung mit Berufsschulen, damit Auszubildende kurze Wege haben. Der größte Nachholbedarf liegt aber bei der Breitbandanbindung: Die Kreise haben mehrere Millionen Euro für die Erschließung bewilligt bekommen – aber der bürokratische Aufwand bei der Umsetzung kostet wertvolle Zeit. Wir fordern deshalb Unterstützung von der Politik in Düsseldorf und Berlin!
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Bei Fragen: Fritz Rötting, Tel.: 0241 4460-231
E-Mail: dienst@aachen.ihk.de

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