18. Januar 2018

Nachfolge im Gastgewerbe

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Keine Angst vor Generationswechsel in Hotellerie und Gastronomie: Informationen und Beratung beim „1. Eifeler Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ am Mittwoch, 21.Februar, ab 9.30 Uhr in Vogelsang – Inhaber und auch potenzielle Übernehmer sind bei freiem Eintritt herzlich willkommen

Kreis Euskirchen. In kaum einer Branche sind Betriebsübergaben und Nachfolge ein so sensibles Thema wie in Hotellerie und Gastronomie. Viele Betriebsinhaber fürchten die damit verbundenen Spekulationen und womöglich ausbleibende Stammkundschaft und verpassen die Chance, gemeinsam mit ihren Beratern nach kompetentem Nachwuchs zu suchen und die Zukunft der Gaststätte aktiv zu gestalten.

„Trotz dieser Scheu sind Nachfolger-Suche und Übergabe auch im Beherbergungsgewerbe die normalste Sache der Welt“, so der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck (dhpg) aus Euskirchen. „Und Hilfe gibt es reichlich“, so Iris Poth, die Leiterin der Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen und der Nordeifel-Tourismus (NeT), die beide ebenso nach Kräften helfen wie der Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) sowie Wirtschaftsberatungsunternehmen wie die dhpg in Euskirchen.

Um Schwellenängste zu nehmen und konkrete Hilfen anzubieten, organisieren diese Institutionen jetzt unter Federführung des Kreises den „1. Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ am Mittwoch, 21. Februar, von 9.30 bis 15 Uhr im Tagungszentrum Vogelsang IP in Schleiden. Unter anderem referieren Sabine Spohrer (Kreis), der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck (dhpg), Axel Neher (Sachverständigenbüro), Claudia Brendt (NRW-Bank) und Prof. Dr. Birgit Felden (Nachfolge-Fahrplan).

Positiv für Betriebe und Tourismus

Iris Poth, die Leiterin der Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen und der Nordeifel-Tourismus, würde sich freuen, wenn möglichst viele Hotel- und Pensionsbetreiber kommen, auch potenzielle Übernehmer sind herzlich willkommen: „Das wäre absolut positiv für die weitere Aufwärtsentwicklung des Tourismus im Kreis Euskirchen. Wir brauchen trotz anstehender Generationswechsel, die vorbereitet und begleitet werden wollen, weiterhin ein ausreichendes Angebot an guten Hotel- und Gastronomiebetrieben.“

Mit Rat und Tat zur Seite stehen ratsuchenden Leitern von Beherbergungsbetrieben und Restaurants sowie potenziellen Übernehmern beim „1. Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ Iris Poth und Sabine Spohrer von der Stabsstelle für Struktur- und Wirtschaftsförderung des Kreises Euskirchen und der Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Volker Loesenbeck von der dhpg in Euskirchen. Foto: Manfred Lang/pp/Agentur ProfiPress

Wer als Seniorunternehmer seinen Betrieb an einen Nachfolger übertragen möchte, müsse den Stabwechsel sorgfältig vorbereiten. Um übergabewillige Inhaber, aber auch Nachfolgeinteressierte bei diesem komplexen Prozess zu unterstützen, werden beim „1. Eifeler Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ zahlreiche Angebote unterbreitet.

Erfahrene Nachfolgeexperten werden zu Themen wie Unternehmens-bewertung, steuerrechtliche Voraussetzungen und Fördermöglichkeiten referieren. Im Rahmen eines Kamingesprächs berichtet Manuela Baier, Landhotel Kallbach, über ihre Erfahrungen bei der Unternehmensnachfolge.

Der „1. Eifeler Nachfolgetag für das Gastgewerbe“ wird moderiert von Christoph Becker, DEHOGA Nordrhein, und Iris Poth, Leiterin der Struktur- und Wirtschaftsförderung Kreis Euskirchen. Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenlos.

Interessierte melden bis zum 15. Februar verbindlich an. Für Anmeldung und Rückfragen steht Sabine Spohrer, die auch Einzelberatungen an speziellen Sprechtagen durchführt, zur Verfügung unter sabine.spohrer@kreis-euskirchen.de, Tel. (0 22 51) 15-1339.

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