3. Januar 2018

Land NRW fördert den Bau von 95 Wohnungen in Jülich

Jülich. An der Schweizer Straße in Jülich entstehen fünf neue Gebäude mit insgesamt 100 Wohnungen. Das Land NRW fördert den Bau von 95 Wohnungen finanziell, fünf werden frei finanziert. Rund 19 Millionen Euro werden in die Quartiersentwicklung investiert. Zwei Förderbescheide im Gesamtwert von 11,4 Millionen Euro überreichte Landrat Wolfgang Spelthahn jetzt im Kreishaus an die Projektverantwortlichen. Bauherr ist der Bergheimer Investor Jens Emrich. Die Dürener Architekten Uwe Amend und Manfred Ott sind ebenfalls finanziell an dem Vorhaben beteiligt. Insgesamt werden an der Schweizer Straße 6850 Quadratmeter Wohnraum geschaffen. Die Kaltmiete der geförderten Wohnungen wird 5,25 Euro pro Quadratmeter betragen.  Zum Quartier  gehören auch eine Tagespflegeeinrichtung und zwei Gruppenwohnungen.

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Landrat Wolfgang Spelthahn überreichte Bauherr Jens Emrich (2.v.r.) einen Förderbescheid des Landes NRW für den Quartierbau an der Schweizer Straße in Jülich. Einen weiteren Bescheid händigte er den Architekten Uwe Amend und Manfred Ott (2.u.3.v.l.) aus. Zudem im Bild: Alois Prinz (l.) und Hans-Jürgen Görgens (r.) vom Amt für Recht, Bauordnung und Wohnungswesen des Kreises Düren.

Die verschiedenen Wohnungstypen ermöglichen eine soziale Durchmischung. Jung und Alt, Singles und Familien, besser und weniger gut Verdienende sowie Menschen mit Behinderung sollen das Quartier bewohnen. Begegnungs- und Bewegungsflächen, ein Grillplatz und zahlreiche Spielmöglichkeiten für Kinder sollen das Quartier ebenso attraktiv machen wie  Carsharing-Angebote und eine Fahrrad-Ladestation.

Die fünf Gebäude sind von der Straße aus barrierefrei erreichbar und mit einem Aufzug ausgestattet. Alle Wohnungen verfügen über eine bodengleiche Dusche und teileweise über eine zusätzliche Badewanne. Ein Gebäude mit 24 Wohnungen ist ausschließlich älteren Menschen vorbehalten. Dabei handelt es sich um Einraumwohnungen mit separatem Schlafraum und Zweiraumwohnungen von 40 bis 62 Quadratmetern. In einem weiteren Objekt sind zwei Gruppenwohnungen für Senioren und weitere 15 Ein- und Zweiraumwohnungen vorgesehen. Im dritten Gebäude wird im Erdgeschoss eine Tagespflege integriert. Darüber befinden sich 19 Ein- bis Vierraumwohnungen zwischen 40 und 95 Quadratmetern, die teilweise rollstuhlgerecht ausgeführt werden. Weitere rollstuhlgerechte Wohnungen und ein Gemeinschaftsraum für die künftigen Bewohner befinden sich im vierten Gebäude. Hier werden 20 Zwei- bis Fünfraumwohnungen zwischen 60 und 105 Quadratmeter geschaffen. Neben 15 geförderten Wohnungen (54 bis 96 Quadratmeter) sind im fünften Objekt auch fünf freifinanzierte Wohnungen (46 bis  83 Quadratmeter).

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Josef Kreutzer

Pressestelle des Kreises Düren

Tel.: 024 21 – 22 23 83

Fax.: 024 21 – 22 20 11

Mail: Pressestelle@kreis-dueren.de

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