14. November 2017

Handwerk schafft Werte – Handwerk lebt Werte

Foto-Autor: © Kreishandwerkerschaft MEHR

33 Jubilare konnten den Goldenen Meisterbrief persönlich in Empfang nehmen

Daun. Der Rahmen war festlich, der Anlass ehrenvoll  – am Samstag konnten im Forum in Daun  drei Handwerksmeisterinnen und 30 Handwerksmeister den Goldenen Meisterbrief aus den Händen von Axel Bettendorf (Hauptgeschäftsführer Handwerkskammer Trier) und Vorsitzendem Kreishandwerksmeister Raimund Licht (Kreishandwerkerschaft MEHR) entgegen nehmen.  Sie würdigten die Jubilare und lobten die unternehmerischen Initiativen im Handwerk, die in ihrer großen Bandbreite für Innovation und Dynamik sorgen. “Handwerk sichert Arbeitsplätze und beschert Wohlstand”,  sagt Licht und meint damit nicht nur persönlichen Wohlstand. Auch die kommunalen Steuerkassen in den hiesigen Landkreisen  werden gefüllt, denn Handwerk ist provinziell  verwurzelt. Außerdem spiele bei den meist Familiengeführten Handwerksbetrieben in Deutschland neben Qualität und Werten, die Menschlichkeit eine große Rolle. “Und Menschlichkeit ist ein Indikator für den Erfolg”, so Licht.  Er zitierte den Schriftsteller Oskar Maria Graf der einmal gesagt hat “Provinziell muss die Welt werden, dann wird sie menschlich”.

Er gratulierte den Meisterjubilarinnen und -Jubilaren zu ihrem erfüllten Berufsleben,  geprägt von  Unternehmergeist, Innovation und Schaffenskraft bei gelebten traditionellen Werten und nicht zuletzt einem hohen Stellenwert der Menschlichkeit in ihren Betrieben. Gleichzeitig appellierte er an die Vertreter von Politik und Wirtschaft, die Kleinstbetriebe nicht durch immer höhere bürokratischen Hürden zu überfordern, ja vielleicht ihnen die Lust am unternehmerischen Wirken zu nehmen. Die vielen Klein- und Mittelbetriebe seien die Eckpfeiler der Wirtschaft.  “Diese Betriebe schaffen Perspektiven und sorgen dafür, dass die die jungen Menschen in der  Region bleiben.  Bürokratische Entlastung statt weiteren  Belastungen seien zwingend erforderlich.

Viele der Meisterjubilare waren mit ihren Betrieben Mitglied in ihrer Fachinnung. Andere  arbeiteten aktiv  in ihren Fachinnungen mit. “Damit  haben Sie große gesellschaftliche Verantwortung übernommen”, sagt  Geschäftsführer Dirk Kleis (Kreishandwerkerschaft MEHR), der unter den  Meisterjubilaren viele in ihrer zusätzlichen Funktion als ehemaliger Obermeister oder als ehemaliges Mitglied in einem Gesellenprüfungsausschuss aufrufen konnte.

Axel Bettendorf  gratulierte den Jubilaren des Abends, die vor 50 Jahren mit ihrem Meisterbrief nicht nur den Grundstock für ihr unternehmerisches Wirken gelegt haben,  sondern auch für die Bereitschaft, junge Menschen auszubilden. “Sie haben nicht nur sich selbst, sondern auch künftigen Generationen zu Perspektiven verholfen.” Er betonte, dass der Meisterbrief nach wie vor einen hohen Stellenwert habe und mittlerweile – wie die gesamte duale Ausbildung – europaweit für Furore sorge.

Insgesamt waren es 85 Meisterinnen und Meister aus dem Einzugsgebiet der Kreishandwerkerschaft MEHR, also den drei Landkreisen Bernkastel-Wittlich, Eifelkreis Bitburg-Prüm und Vulkaneifel,  die vor 50 Jahren ihren Meisterbrief vor der Handwerkskammer Trier gemacht haben.

 

Persönlich konnten den Goldenen Meisterbrief in Empfang nehmen:

Bäckermeister: Udo Schreiner (Erdorf), Arnold Turmann (Bitburg). Elektroinstallateurmeister: Bernhard Geiter (Morbach), Ludwig Lausmann (Neuerburg), Walter Nelles (Mückeln), Helmut Beucher (Zeltingen-Rachtig). Friseurmeisterin: Ingeborg Freischmidt-Klaus (Jünkerath), Monika Schüller (Mehren). Gas- und Wasserinstallateurmeister: Edmund Laubach (Neuerburg). Kfz-Mechaniker-Meister: Edmund Nosbüsch (Baustert), Arnold Thielen (Arzfeld), Karl-Heinz Stolz (Schalkenmehren). Klemptnermeister: Bruno Luxemburger (Mülheim an der Mosel). Landmaschinen-Mechanikermeister: Karl Michael Harings (Steffeln). Maler- und Lackierermeister: Jakob Ambrosius (Wittlich), Egon Geisen (Kruchten), Josef Lack (Wolsfeld), Walter Valerius (Binsfeld). Maurermeister: Klaus Karl (Hetzerath), Josef Kaspers (Ellscheid), Alois Leis (Wittlich-Wengerohr), Leo Leis (Morbach), Siegfried Ruppert (Esch), Heinz-Josef Rodenkirch (Strohn). Modistin: Alwine Kasper (Wittlich). Raumausstattermeister Rolf Wirtz (Wittlich). Schlossermeister: Arno Koster (Irrel), Josef Mehrfeld (Salmtal), Matthias Peter Klar (Esch). Schuhmachermeister Eduard Kaspar Brang (Feusdorf). Tischlermeister Peter Geister (Schwirzheim), Paul Kasper (Wittlich). Zimmerermeister Rudolf Feltes (Niersbach).

Drei Handwerksmeisterinnen und 30 Handwerksmeister konnten ihren Goldenen Meisterbrief im Forum in Daun persönlich in Empfang nehmen. Alle Fotos zur Veranstaltung in der News-Bildergalerie unter: www.das-handwerk.de Foto-Autor: © Kreishandwerkerschaft MEHR

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Kontakt:

Renate Fahl

PR/Öffentlichkeitsarbeit
Kreishandwerkerschaft MEHR
Kalvarienbergstraße 1

54595 Prüm
Tel.: 06551 9602-12
Fax: 06551 9602-10
www.das-handwerk.de

www.myhandwerk.info

Print Friendly, PDF & Email



Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Autor(in)

Klaus Schäfer
Impressum:
Zukunftsinitiative Eifel
Kalvarienbergstraße 1
D – 54595 Prüm