8. September 2016

Vortrag im Kunstpavillon Burgbrohl

Vortrag und Intervention mit Prof. Dr. B. Cappy und dem Instituts-Sekretär Boris Nieslony. Samstag 17. 09. 2016 ab 19:30 Uhr im Kunstpavillon Burgbrohl.

2016 zeigt das ArtLab im Kunstpavillon Burgbrohl die Reihe Absurde Phänomene des Realen. Nachdem im Juli das Avaroid Institut im nördlichen Rheinland-Pfalz intervenierte, wird sich nun das Institut für Pataphysische Raumfahrt und Normative Äquivalenztheorie die Ehre geben und der Einladung des AIM e.V. folgen.

Es ist der ARCHIMEDISCHE PUNKT, der Hirn und Herz der Menschen verdunkelt.

In einem Vortrag am 17. September um 19:30 Uhr im ArtLAb im Kunstpavillon Burgbrohl wird Einsicht gewährt – in die dreifache und mehrschichtige Art und Weise der Instituts: die Arbeitsweise, derallgegenwärtige Verlauf und die Anbindung geeigneter Mitarbeiter werden durch den Instituts-Sekretär Boris Nieslony in den Fokus gerückt.

Zur Pataphysik: Das Collège de ’Pataphysique, gegründet 1948 in Paris, ist eine Vereinigung zur Förderung von Studien der ’Pataphysik, einem vom französischen Schriftsteller Alfred Jarry (1873–1907) erdachten absurdistischen Wissenschaftskonzept. Das Collège war in einer ersten Phase besonders in den 1960er Jahren in Kunst und Literatur einflussreich. Die Maler Max Ernst und Joan Miro, der Künstler Marcel Duchamp, der Philosoph Jean Baudrillard, die Marx Brothers Groucho, Harpo und Chico Marx u.v.a. tauchen auf der Mitgliederliste auf. Obwohl der Schriftsteller Alfred Jarry (1873-1907) den Begriff„Pataphysik“ bereits 1893 in einem Beitrag für eine Literaturzeitschrift erstmals verwendete und dann 1903 in seinem Roman „Taten und Meinungen des Pataphysikers Doktor Faustroll“ als „Wissenschaft des Einzelfalls“ definierte, kam es erst 1948 zur Gründung eines solchen Kollegiums, das sich mit absurden Forschungsvorhaben bzw. mit einer Wissenschaft der imaginären Lösungen beschäftigte. DieStatuten des Collège sehen in den ersten zwei Artikeln Folgendes vor: Da die Menschheit nur aus ’Pataphysikern‘ besteht, unterscheidet das Collège de ’Pataphysique zwischen jenen, die sich dessen bewusst sind, und jenen, die es nicht sind. In der Pataphysik sind die Ausnahmen die Regel. Anders als in den akademischen Naturwissenschaften, wo es gilt, deduktiv Gesetzmäßigkeiten zu erkennen, die z.B. dann erfüllt sind, wenn die Wiederholung eines Laborversuchs unter denselben Bedingungen zum selben Ergebnis führt, sind in der Pataphysik die Dinge vom Zufall bestimmt.

prof-dr-b-cappy

In dieser Traditionslinie ist das Institut für Pataphysische Raumfahrt und Normative Äquivalenztheorie einzuordnen, das Boris Nieslony bereits um 1980 gründete und dessen Leiter Prof. Cappy in Form eines Stofffrosches in Erscheinung tritt. Nieslony selbst begnügt sich mit der Rolle des Instituts-Sekretärs. Prof. Dr. B. Cappy hat sich die sinnvollste und vornehmste Aufgabe gestellt: den ARCHIMEDISCHEN PUNKT gültig und endgültig zu setzen, heißt es zu den Forschungsvorhaben des Instituts.

Sie sind herzlich zu dem Vortrag am 17. September um 20 Uhr in den Kunstpavillon Burgbrohl eingeladen. Einlass ab 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Infos unter: www.kunstpavillonburgbrohl.de.

 

 

 

Weitere Informationen:

c/o Karin Meiner (Künstlerische Leitung)

ArtLab | AIM e.V. im Kunstpavillon Burgbrohl

Herchenbergweg 6

D-56659 Burgbrohl

02636 2640

0177 7479716

 

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