19. Januar 2016

Das “Dauner Viadukt von Jung bis Alt” stellt sich vor


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Am 12. Januar stellte sich das „Dauner Viadukt von Jung bis Alt“ offiziell vor. Rund 20 Partner aus der Stadt Daun wollen auf diesem Wege dafür eintreten, das Miteinander der Generationen zu befördern.

„Ich freue mich sehr, dass die Stärkung des Miteinanders der Generationen bei so vielen Akteuren in der Stadt Daun auf großes Interesse gestoßen ist. 20 Partner sind mittlerweile mit dabei und arbeiten gemeinsam daran, neue Angebote aufzubauen, bei denen die Generationen miteinander in Kontakt treten – wie z.B. die stärkere Zusammenarbeit zwischen Kindertagesstätten und Seniorenheimen oder das mittlerweile einmal im Monat stattfindende Reparatur-Café des DRK Kreisverband Vulkaneifel.“ – so Werner Klöckner, Bürgermeister der Verbandsgemeinde Daun im Rahmen seiner Begrüßung.

Die Veranstaltung im Seniorenhaus Regina Protmann startete mit einem Impuls von Bischof Dr. Stephan Ackermann, der mit den

Anwesenden über sozialen Zusammenhalt und die Chancen des stärkeren Miteinanders der Generationen aus christlicher Perspektive ins Gespräch kam.

Die 20 Netzwerkpartner unterzeichneten das gemeinsam erarbeitete Leitbild, das als Grundlage ihrer Arbeit in der kommenden Zeit dienen soll. Gemeinsam eine Idee davon entwickeln, wie man in Daun zukünftig miteinander leben wolle – darum gehe es. Das Leitbild der Sorgenden Gemeinschaft könne hier als Orientierung dienen. Dahinter verberge sich eine neue Kultur der Sorge umeinander, die es weiter auszubauen gelte. Zu den Partnern gehören Vereine, soziale Träger, Wohlfahrtsverbände, Kirchen sowie die Stadt und die Verbandsgemeinde Daun.

Mit der Veranstaltung erfolgte auch die Übernahme der Koordinierungsfunktion durch die Katholische Kirchengemeinde Daun mit Unterstützung durch das Dekanat Vulkaneifel. Bislang wurde die Koordinierung seitens der Verbandsgemeindeverwaltung Daun übernommen, finanziert aus Fördermitteln des Bundes im Rahmen des Aktionsprogramms Regionale Daseinsvorsorge. „Wir haben uns für die Übernahme der Koordinierungsstelle entschieden, da wir der Überzeugung sind, mit dieser Arbeit einen wichtigen Beit rag für das Miteinander der Dauner Bürger zu leisten. Wir als Katholische Kirchengemeinde Daun bringen uns bereits heute in den Veränderungsprozess, den WEGE-Prozess der Verbandsgemeinde ein und möchten das auf diese Weise zukünftig noch stärker tun“ – so Pastor Ludwig Hoffmann.

„Lassen Sie uns alle gemeinsam daran arbeiten, dass Daun auch zukünftig eine Stadt für alle Generationen bleibt, in der sich jeder wohlfühlt und wertgeschätzt wird.“ – so Stadtbürgermeister Martin Robrecht am Ende der Veranstaltung. Im Dauner Viadukt von Jung bis Alt gehe es nicht nur darum, Neues zu entwickeln, sondern auch den Austausch der Akteure untereinander zu fördern und bestehende Aktivitäten unter dem Blickwinkel „Miteinander der Generationen“ neu auszurichten. Als Beispiel hierfür nannte er das für den 19.06.2016 in der Stadt Daun geplante Fest für Jung und Alt „Daun spielt“.

Der Abend wurde musikalisch umrahmt durch die Musikschule Landkreis Vulkaneifel e.V., ebenfalls einer der Netzwerkpartner.

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Das Projekt „Dauner Viadukt von Jung bis Alt“ wurde als Modellvorhaben im Rahmen des Forschungsfeldes „Aktionsprogramm regionale Daseinvorsorge“ des BMVI / BBSR gefördert. Näheres zum Netzwerk können Sie unter daun.de/wege nachlesen.

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