12. Oktober 2015

“Nacht der Technik“ am 7.11.15 geht in die zehnte Runde!

“Nacht der Technik“ am 7.11.15 geht in die zehnte Runde!

Wie leben wir im Jahre 2050? Was sagt uns das Licht aus dem All über die mögliche Existenz außerirdischen Lebens? Welche Auswirkungen hat die Revolution der Energieversorgung auf Mobilität, Wohngebäude und Gewerbe?

Schwerelos im Himmel - Quelle DLR

Antwort auf diese und viele weitere Fragen gibt die „Nacht der Technik“ bei der Handwerkskammer (HwK) Koblenz. Am Samstag, 7. November, geht die Veranstaltung bereits in die zehnte Runde. Mit einem zwölfstündigen Veranstaltungsprogramm ab 13 Uhr bis 1 Uhr nachts, wurde nach bewährtem Konzept für alle Altersgruppen und Interessensbereiche wieder ein buntes Feuerwerk an technologischen Highlights zusammengestellt. Dabei geht es um das Thema des aktuellen Wissenschaftsjahres „Zukunftsstadt“, um moderne Fertigungstechnologien und Dienstleistungen des Handwerks, um Energieeffizienz in den eigenen vier Wänden und auf zwei und vier Rädern, aber auch um Infos zu aktueller Weltraumforschung und zu faszinierenden Berufen und beruflichen Qualifizierungschancen. Veranstaltungsort sind die Zentren der Handwerkskammer (HwK) Koblenz in der Koblenzer August-Horch-Straße 6-8.

Von selbstfahrenden Elektroautos bis zu High-Speed-Zügen

Die Besucher der „Nacht der Technik“ haben die Wahl. Sie können sich ihr eigenes, auf ihre individuellen Interessen abgestimmtes Besuchsprogramm zusammenstellen. Während der gesamten Veranstaltung können die Ausstellungs- und Aktionsbereiche der HwK Koblenz und ihrer Partner aus Wirtschaft und Forschung besucht werden. Hochrangige Fachexperten betrachten und bewerten in Vorträgen die Entwicklungen in Bereichen des Lebens, des Arbeitens und der Mobilität. So zeigt der Wissenschaftsjournalist und Physiker Dr. Ulrich Eberl, dass selbstfahrende Elektroautos, Kraftwerke im Keller, Großrechner im Volumen einer Erbse und Produkte aus dem 3D-Drucker keine Vision, sondern fast schon greifbare Realität in den Labors rund um den Globus sind.

Im Jahr 2011 lebten zum ersten Mal weltweit mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Forscher gehen davon aus, dass im Jahr 2030 bereits rund 60 Prozent der Bevölkerung in Städten wohnen werden. Daraus ergeben sich weltweit Belastungen für die Infrastruktursysteme. Die Entwicklungsexpertin der Siemens AG, Harriet Korponay, zeigt, wie sich der Konzern den Herausforderungen unserer Zeit stellt, um die Städte der Zukunft lebenswerter, wettbewerbsfähiger und nachhaltiger zu gestalten.

Im Rahmen des Projektes “Next Generation Train” (NGT) untersucht das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) Konzepte und Lösungen für den Zug der Zukunft. Der Projektleiter Dr. Joachim Winter stellt in seinem Vortrag das logistische und technische Konzept mit den 400 km/h schnellen High-Speed-Zügen und 230 km/h schnellen Zubringerzügen vor und geht auf die Forschungsaktivitäten zur Reduzierung von Energieverbrauch, Emissionen und Kosten bei gleichzeitiger Steigerung von Komfort und Fahrsicherheit ein.

Die fossilen Ressourcen stehen zur weltweiten Energieversorgung nicht unbegrenzt zur Verfügung. Vor allem der negative Einfluss des entstehenden CO2 auf das Klima ist problematisch. Am Institut für Solarforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt forscht man an Alternativen. In seinem „Science Slam“ stellt Henrik von Storch die grundsätzlichen Prozesse bei der solaren Wasserstofferzeugung dar.

Bewährtes und Neues

„Die Physikanten“ werden mit ihrer spektakulären Show aus Comedy und Technik die Phänomene der Umwelt erklären. Im Wechsel mit von Christian Gritzner und Cliff Verhoest live gespielter sphärischer Instrumentalmusik liest der Autor Volker Schmid aus seinen Weltraumabenteuern der fünfteiligen „Terran Starfleet“ Buch-Serie. Seit über 25 Jahren zieht das Hubble Weltraumteleskop in 600 km Höhe seine Bahnen und überrascht immer wieder mit aufregenden Einblicken in die Tiefen des Universums. Wie kam es zu diesem Erfolg? Wie funktioniert Hubble eigentlich? Was sind die interessantesten Erkenntnisse, die Hubble bisher geliefert hat? Wie sieht Hubbles Zukunft aus? Prof. Dr. Jochen Liske, Professor für Beobachtende Astronomie an der Universität Hamburg, schlägt eines der spektakulärsten Kapitel der modernen Wissenschafts- und Technikgeschichte auf.

Markenzeichen der „Nacht der Technik“ waren von Beginn an die lichttechnischen Inszenierungen ihrer Highlights sowie die aufsehenerregenden Lasershows nach Einbruch der Dunkelheit. Neben diesen Klassikern wird im „Jahr des Lichts“ die Sonderausstellung im Foyer der Light-Art-Fotografie gewidmet. In einer multimedialen Installation präsentieren die Koblenzer Lichtkünstler und internationalen Preisträger Heinz-Jörg Wurzbacher und Garry Krätz ihre faszinierenden Werke, deren optische Effekte nur durch fotografische Techniken während der Aufnahme und ohne digitale Nachbearbeitung zustande kommen.

 

NdT- piel

Technik und Wissenschaft zum Anfassen, Mitmachen und Staunen

„Der Infotainment-Mix zum Anfassen, Mitmachen und Staunen, die Kombination aus Technik und Wissenschaft bietet den kleinen und großen Besuchern die tolle Möglichkeit, an einem Tag modernste Technik live zu erleben, spannende Naturwissenschaften und handwerkliche Berufsfelder kennen zu lernen und dabei ganz viel Spaß zu haben“, laden Kurt Krautscheid und Alexander Baden, Präsident und Hauptgeschäftsführer der HwK Koblenz, ein.

Die Teilnahme an der „Nacht der Technik“ ist kostenfrei und um den Veranstaltungsort stehen Parkplätze zur Verfügung. Zusätzlich ist ein kostenfreier Buspendelverkehr von 13 bis 24 Uhr eingerichtet ab Hbf. Koblenz, Bussteig A, Zwischenhalt gegenüber Löhr-Center, Haltepunkt N.

Das Programm zur „Nacht der Technik“ ist online abrufbar: www.nachtdertechnik.de.

Hier sind alle Ausstellungen, Aktionen und Themenbereiche beschrieben und die Orte, Inhalte und Zeiten der Vorträge und Shows übersichtlich dargestellt.

Weitere Informationen zur „Nacht der Technik“ bei der HwK Koblenz, Telefon 0261 398-512, metz@hwk-koblenz.de, www.nachtdertechnik.de

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