9. Februar 2015

Online-Befragung zum neuen Programm INTERREG VA „Großregion“ gestartet

Vor der Fertigstellung des neuen INTERREG Programms zur Förderung grenzüberschreitender Kooperationsprojekte in der Großregion kann sich die interessierte Öffentlichkeit im Rahmen einer Online-Befragung zu den vorläufig ausgewählten Förderschwerpunkten äußern. Hierzu hat die neue französisch-luxemburgische Verwaltungsbehörde mit Sitz in Luxemburg aufgerufen.

Das Wirtschaftsministerium, das in Rheinland-Pfalz für die INTERREG-Förderprogramme zuständig ist, unterstützt diesen Aufruf. Ministerin Eveline Lemke: „Rheinland-Pfalz profitiert von der Zusammenarbeit mit seinen Nachbarn in der Großregion. Das wurde zuletzt anlässlich der rheinland-pfälzischen Gipfelpräsidentschaft und der Vielzahl an vorgestellten Initiativen und bestehenden Projekten deutlich. INTERREG A ist das Förderinstrument für grenzüberschreitende Kooperationen. Rheinland-pfälzische Einrichtungen sollten es nutzen, indem sie sich an möglichst vielen INTERREG-Projekten beteiligen. In welchen Themenbereichen INTERREG-Projekte künftig möglich sein sollen, wird mit Hilfe der öffentlichen Konsultation bewertet. Nutzen Sie daher diese Möglichkeit, um zu den Programminhalten Stellung zu nehmen!“

Die Herausforderung bei der Auswahl der Förderinhalte bestand insbesondere darin, den gestiegenen Anforderungen der Europäischen Union nach mehr thematischer Fokussierung und mehr Ergebnisorientierung gerecht zu werden, aber gleichzeitig auch den Bedarfen der Akteure vor Ort in den Grenzregionen.

Interessierte können bis zum 27. Februar 2015 ihre Stellungnahme zu den vorgeschlagenen Programminhalten unter der E-Mail-Adresse: interreggranderegion20142020@ lorraine.eu abgeben. Die Programminhalte sowie ein Leitfaden mit weiteren Informationen sind im Internet unter www.europe-en-lorraine.eu/ interreg-va-gr/ abrufbar.

Die Europäische Union stellt zur Förderung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen benachbarten EU-Mitgliedstaaten aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) Mittel zur Verfügung, die unter dem Titel INTERREG als eigenständige Förderprogramme von den beteiligten Ländern und Regionen gemeinsam durchgeführt werden. Am INTERREG A Programm „Großregion“ sind  neben Rheinland-Pfalz Luxemburg, Lothringen, die Wallonie, die Föderation Wallonie-Brüssel, die Deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens und das Saarland beteiligt. Für die Förderperiode 2014-2020 wird das neue Programm derzeit fertiggestellt und Ende Juni 2015 bei der Europäischen Kommission zur Genehmigung eingereicht.

Weitere Informationen: www.europe-en-lorraine.eu/ interreg-va-gr/

 

 

Susanne Keeding
Pressesprecherin
Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung
Tel. 06131/16-2550

Ministerium für Wirtschaft, Klimaschutz, Energie und Landesplanung, Stiftsstraße 9, 55116 Mainz
Pressestelle: Tel: 06131/162220, Fax: 06131/162174,
E-Mail: pressestelle@mwkel.rlp.de

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