29. Januar 2015

Neuer Kreisseniorenbeirat nimmt Arbeit auf

Hajo Stuhlträger zum Vorsitzenden gewählt

 

KREIS MYK. Hajo Stuhlträger, Anita Moskopp und Dorothea Kalus bilden den Vorstand des neuen Kreisseniorenbeirats für die Wahlperiode bis 2019. Landrat Dr. Alexander Saftig begrüßte alle neuen Mitglieder das neu gebildete Gremium um rege Mitarbeit im Familienfreundlichen Landkreis MYK.

Seit 2002 gibt es im Landkreis Mayen-Koblenz den Kreisseniorenbeirat. Er vertritt zusammen mit den örtlichen Seniorenbeiräten die Interessen der Senioren im Landkreis. Die zehn Mitglieder und deren Stellvertreter werden vom Landrat für die Dauer der Wahlzeit des Kreistages bestellt. Mitmachen können alle Einwohnerinnen und Einwohner, die das 60. Lebensjahr vollendet haben. „Wir sind froh, dass wir unseren neuen Kreisseniorenbeirat heute bilden konnten. Sie, verehrte Mitglieder, sind wichtige Berater an unserer Seite“, sagte Landrat Dr. Saftig in der ersten Sitzung. Der Kreischef ging auf die neue Leitlinie „Gemeinsam statt einsam“ im Konzept des Familienfreundlicher Landkreises ein: „Den Mitgliedern des Kreisseniorenbeirates komme eine wichtige Aufgabe zu, den sie Sie wissen, wie ältere, aber noch nicht pflegebedürftige Menschen im Landkreis denken und was diese erwarten. Der Kreischef betonte, dass fast alle Abteilungen im Kreishaus auf „Gemeinsam statt Einsam“ eingestimmt seien, denn alle Lebensbereiche und Strukturen der Gesellschaft seien eingebunden und man dürfe den Bereich der Senioren nicht isoliert betrachten. Alle Er nannte als wichtige Aufgabenfelder auch die flächendeckende medizinische Versorgung mit guten Krankenhäusern und ausreichend niedergelassenen Ärzten.

Zum stetigen Dialog mit dem Kreisseniorenbeirat bot der Erste Kreisbeigeordnete Burkhard Nauroth an, an so vielen Sitzungen wie möglich teilzunehmen. „Es ist mir wichtig, Betroffene zu Beteiligten zu machen und nicht Beteiligte betroffen“, so sein Leitsatz. „Lassen Sie uns gemeinsam definieren, was für ein gutes Leben aller Generationen im Landkreis wichtig ist und was wir tun können“, bat er den neuen Beirat. Nauroth wünschte auch, das der Kreisseniorenbeirat, eng mit den kommunalen Seniorenbeiräten in den Städten Andernach Mayen, Bendorf und Vallendar sowie den Verbandsgemeinden Maifeld, Pellenz und Weißenthurm zusammenarbeitet. Auch für die Gründung weiterer Seniorenbeiräte in den Gemeinden, die noch keinen Beirat haben, solle sich eingesetzt werden.

Landrat Dr. Alexander Saftig und Burkhard Nauroth gratulierten Hajo Stuhlträger aus Bendorf als neuem Vorsitzenden und seinen beiden Stellvertreterinnen Anita Moskopp aus Mertloch und Dorothea Kalus aus Mülheim-Kärlich zur Wahl. Die Vertreter der Kreisspitze dankten dem früheren Vorsitzenden Alfred Blum aus Mayen und seiner Stellvertreterin Carola Ibald aus Lehmen, die dem neuen Beirat nicht mehr angehören, für ihr hohes Engagement. Für die nächste Sitzung im April hat sich der Kreisseniorenbeirat gleich einige Themen vorgenommen: „Gemeinsam statt Einsam“ wird ebenso auf der Tagesordnung stehen wie die Beteiligung als Träger öffentlicher Belange für den Nahverkehrsplan des Landkreises, ein Bericht des Mitglieds Karl Kirch aus Vallendar über eine Tagung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen die kürzlich ein neues Gesundheitshandbuch vorstellte.

Weitere Informationen zum Kreisseniorenbeirat: Geschäftsstelle des Kreisseniorenbeirats in der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz unter 0261/108-154 oder im Internet: www.kvmyk.de.

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