28. November 2014

Breitbandausbau im Eifelkreis Bitburg-Prüm

Um sich im Eifelkreis Bitburg-Prüm über die Aktivitäten des Breitbandausbaus zu informieren, besuchte Staatssekretärin Heike Raab am 3. November 2014 die Ortsgemeinde Herforst stellvertretend für die am Ausbau beteiligten Ortsgemeinden im Eifelkreis.

Staatssekretärin Raab würdigte die Bemühungen des Eifelkreises beim Breitbandausbau: „Die Initiative des Landkreises ist modellhaft für das ganze Land und andere Kreise.“ Bei zwei Drittel aller Gemeinden war die Ausgangssituation sehr schlecht und damit galt der Eifelkreis als dramatisch unterversorgt. Um hier einen Anreiz zur Verbesserung zu schaffen und im ganzen Land gleichermaßen die Vielzahl an digitalen Angeboten nutzen zu können, hat das Land das Aktionsprogramm Schnelles Internet für Rheinland-Pfalz – Optimierung der Breitbandinfrastruktur ins Leben gerufen.

Durch das Aktionsprogramm konnte in den vergangenen zwei Jahren viel erreicht und für mehr als 140 Gemeinden Fördermittel durch das Land bereitgestellt werden. Die Arbeiten zum Ausbau der flächendeckenden Versorgung mit schnellem Internet befinden sich in vollem Gange und sollen bis Mitte 2015 abgeschlossen werden. Aus Sicht der Staatssekretärin ist die Versorgung der Bürgerinnen und Bürger und auch der ansässigen Unternehmen wesentliche Grundlage für eine Zukunftsfähigkeit der Gemeinden und damit des gesamten ländlichen Raumes. Das Land hat daher in den vergangenen Jahren entsprechende Mittel in den Haushalt eingestellt um derartige Aktivitäten zu unterstützen.

Landrat Dr. Joachim Streit stellte gemeinsam mit Vertretern der Telekom Deutschland GmbH sowie einem der weltgrößten Satellitenbetreiber, der Firma SES Broadband Services SA aus Luxemburg, die bisherigen Aktivitäten des Eifelkreises beim Ausbau des schnellen Internets vor. Auf der Grundlage eines von der Firma Micus Management Consulting GmbH aus Düsseldorf erarbeiteten Masterplanes, wurden sukzessive Ausbauabschnitte ermittelt und im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslücke ins Förderverfahren beim Land gebracht. Durch den kreisweiten Ansatz konnten so erhebliche Synergien durch gemeinde- und auch verbandsgemeindeübergreifende Lösungen erzielt werden. Dies führte letztlich dazu, dass deutliche Kosteneinsparungen gegenüber gemeindlichen Insellösungen erreicht wurden.

„Die Verbesserung der Breitbandversorgung in unserem Kreisgebiet ist ein Muss“, so Landrat Dr. Joachim Streit. „Unsere Gemeinden brauchen das schnelle Internet. Die Breitband-Infrastruktur flächendeckend auszubauen, ist unabdingbar für Wirtschaftsunternehmen als auch für die Menschen im ländlichen Raum. Denn ein schneller, problemloser Zugang zum Internet gewährleistet Lebensqualität und Wettbewerbsfähigkeit.“

Insgesamt beläuft sich das Projektvolumen auf rund 12 Mio. EUR Investitionskosten. Hierzu gewährte das Land Förderhilfen in Höhe von 7,7 Mio. EUR, der verbleibende Eigenanteil des Kreises beläuft sich auf 35 %. Dr. Streit richtete ausdrücklichen Dank an Herrn Staatsminister Lewentz und an das Land für diese finanzielle Unterstützung, ohne die ein Ausbau nicht stattfinden konnte.

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