22. August 2014

Wiedervernässung des Trautzberger Maares – Maßnahme zum Erhalt der regionalen Biodiversität

Zur Gewinnung zusätzlicher landwirtschaftlicher Flächen wurde das ehemalige Feuchtgebiet im Trautzberger Maar im Rahmen der Flurbereinigung zu Anfang der 1960er Jahre trockengelegt. Dies soll nun wieder rückgängig gemacht werden, so dass eine an nasse Lebensräume angepasste Flora und Fauna dieses Areal wieder zurück erobern kann. Die Zeit wird zeigen, ob sich auch langfristig eine offene Wasserfläche bilden wird.

Die Wiedervernässung des Trautzberger Maares wurde schon seit Jahren auf örtlicher Ebene diskutiert. Es fehlte jedoch die Möglichkeit der Realisierung. Im Verlaufe der Erarbeitung des Masterplanes für den Natur- und Geopark in 2012/13 ist von Seiten des Naturschutzes die Ausweitung von Feuchtgebieten bis hin zu offenen Wasserflächen als verfolgenswertes Ziel festgestellt worden. In diesem Zusammenhang wurde dann auch das Trautzberger Maar genannt.

Es folgten Gespräche zwischen der Ortsgemeinde Strohn und der Natur- und Geopark Gesellschaft mit dem Ziel, die Wiedervernässungsmaßnahme in Angriff zu nehmen. Nach der Klärung der Eigentumsverhältnisse durch die Ortsgemeinde hat der Natur- und Geopark die Planung der Maßnahme in Gang gesetzt und die Finanzierung aus Mitteln des Landes bereitgestellt. Der Landkreis Vulkaneifel und die Fachbehörden gaben dann auch grünes Licht für die vom Büro Max und Reihsner angefertigte Detailplanung.

In den kommenden Tagen wird die Tiefbaufirma Basten mit den Arbeiten beginnen. Diese umfassen die Kappung der Drainage, die Anlegung eines kleinen Dammes sowie die Sicherung des vorbeiführenden Wirtschaftsweges.

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Kommentare




  1. Kurt Immik sagt:

    Die Wiedervernässung Trautberger Maar ist eine willkommene Sache, Danke allen, die dazu beigetragen haben.
    Es wird eine Bereicherung für den Ort Trautzberg und für den gesamten Strohner Vulkanbereich sein.
    Wenn es fertig wird, ist es sicher ein erholsames uns schönes Fleckchen Eifelerde.
    Ein guter Schritt “zurück in die Zukunft”.
    Kurt Immik, Wispelt

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